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Wie die Bild-„Zeitung“ heute berichtet, werden am 13. Februar in Dresden von der Polizei neuartige Waffen eingesetzt. Sachsens Polizei rüstet nach Angaben des Blattes vor dem Wochenende noch einmal kräftig auf. Innenminister Markus Ulbig (45, CDU) soll die Spezialwaffen aus den USA für die Einsatzkräfte anschaffen lassen haben.

Pepperball-Waffen gehören zu den sogenannten less-lethal-weapons, ein neuerer Terminus, der eingesteht, dass die sog. Non-lethal Weapons je nach Gebrauch eben nicht unbedingt un-tödlich sind. Laut Wikipedia gab es im Jahre 2004 in Boston einen tödlichen Einsatz einer Pepperball-Waffe. Der 21 Jährigen Victoria Snelgrove wurde von der Polizei mit einer solchen Waffe ins Auge geschossen. Die Frau starb an Verblutungen.

Den wichtigsten Satz für Demonstrantinnen und Demonstranten in Dresden liefert die Bildzeitung freundlicherweise am Schluss des Beitrages: „Bei Regen, Wind und mehrlagiger Bekleidung verliert die neue Waffe ihre Wirkung. Denn prallt die Pfefferkugel auf weichen Stoff auf, platzt sie nicht, fällt nur zu Boden.“