Archiv für die 'Adorno hätte die Bullen gerufen' Kategorie

kritisch konsumieren

Bald ist ja wieder 1. Mai und dazu hat euch der liebe Blogonkel nicht nur ein kleines Bildchen rausgesucht, sondern auch einen Link gefunden, hinter dem ganz toll dem Stephan Grigat anlässlich seines Textes zum 1.Mai im letzten Jahr mal die Meinung gesagt wird. Sehr schön!

KAS: Rechts- und Linksextremismus in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern

Weil die verwirrten Einzeltäter des NSU ganz schön viel Trouble gemacht haben und es wohl vereinzelt ..ähem.. also auch ..ähm.. “Pannen” bei den Ermittlungsbehörden gegeben hat, sollten wir uns alle wie die Konrad Adenauer Stiftung in Mecklenburg Vorpommern öfter mal fragen, welche Gefahren vom Linksextremismus von unserer Gesellschaft ausgehen. Da extremistische Einstellungen in manchen Kreisen die Alltagskultur zu durchdringen scheinen, fragt die KAS heute abend in Neubrandenburg alle interessierten Bürgerinnen und Bürger: Was kann jeder einzelne für den Schutz unserer freiheitlichen Grundordnung tun?

Hier eine unvollständige Aufzählung von Vorschlägen: ‘KAS: Rechts- und Linksextremismus in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern’ weiterlesen

Meanwhile in England

Ein Film aus der Reihe “So streiken sie in…”. Heute: University of Sussex. :D :D:D

Antideutsche – vs. Antinationale Kritik?

Im Rahmen der Mobilisierung gegen den Wiener Akademikerball hat die Um’s Ganze Gruppe Antifa Wien eine Diskussionsveranstaltung abgehalten in der Stephan Grigat (der der immer alles auf den Iran bezieht) und ein Vertreter von TOP Berlin über die Unterschiede antideutscher und antinationaler Kritik diskutieren. Ich bin mir nicht sicher, ob die These von einer liberalen Normalform des Nationalismus und verschiedenen Abweichungen nicht arg mitteleuropäisch ist. Davon aber abgesehen, diskutiert hier einer der letzten nicht völlig bescheuert-gewordenen(-Sorry, beim Durchhören richtete sich ein ganzer Wald von Facepalms auf, also: einer der letzten Autoren) Autoren der verbliebenen Antideutschen mit einem Vertreter der TOP, die seit 2007 eine programmatische Wendung zurück zur Politik vollzogen hat. Vieles ist dabei immernoch kritisierenswert, spannend ist aber dass sie einen Weg beschritten haben, der nicht mehr nur aus dem Verfassen langer und kompliziert klingender Pamphlete besteht, sondern gleichzeitig versucht gemeinsames politisches Handeln zu praktizieren. Auch an UG und TOP Berlin könnte man sicher einiges kritisieren, aber immerhin zeigen sie, dass niemand im Elfenbeinturm versauern muss. Eine andere Besserwisserei ist möglich!

Klicken kann man hier

Wer im Glashaus bloggt…

Auf Rostock Boulevard wurde zunächst seitenlang allerlei Anschuldigungen gegen den erklärten politischen Feind, das Friedensbündnis Rostock erhoben. Zentraler Vorwurf war zuletzt, dass es das antimilitaristische Bündnis an Kritikfähigkeit mangeln lässt. Nach ca. 50 Kommentaren die z.T. sehr konkret die Praxis der Friedensbündnis-Gegner kritisierten werden alle Kommentare gelöscht und die Kommentar-Funktion auf dem Blog abgeschaltet und zwar ohne eine weitere öffentliche Erklärung. Hhm, Kritikfähigkeit ick hör dir trappsen…

Fussballterror und Randale …im Wandel der Zeiten

In seinen tagebuchartigen Band Vom Fahrrad aus beschreibt der Wiener Feldforscher Roland Girtler Beobachtungen und freie Assoziationen zu Grenzen und Grenzüberschreitungen, die er während einer Fahrrad-Reise in Tirol anstellt. Dabei kommt er unter dem Titel “Fussballfans als Krieger und ihre Symbole” auch auf die lange Geschichte der Fussballgewalt zu sprechen:

Als “teuflischen Zeitvertreib” beschrieb man 1583 das Fussballspiel, denn es biete Anlass zu Rauferein, Blutvergießen und Mord. Seit dieser Zeit wird Fussball immer wieder mit Gewalt, Raufhändel und Verwüstung in Verbindung gebracht, und dies bis in unsere Tage. So endete im April 1890 das Länderspiel England-Schottland mit der Verwüstung des Fussballplatzes. Abgrenzungen wurden niedergerissen, und das Feld wurde zerstört. Auch wird häufig berichtet, dass von aufgeregten Anhängern Gegenstände auf Spieler und Schiedsrichter geworfen wurden. 100 Personen wurden 1909 im schottischen Cup zwischen Glasgow Rangers und Celtic Glasgow bei einer Rauferei verletzt. Grausam war der 29. Mai 1985 im Heysel-Stadion zu Brüssel, als beim Match Juventus gegen Liverpool italienische Fans von englischen Fans in den angrenzenden Sektor getrieben wurden. Es kam zum Einsturz einer Mauer, 41 Tote und 100 Verletzte waren die Folge.

Und jetzt kommt’s – na klar – auch Onkel Theo hat dazu seinernzeit natürlich auch schon etwas zu sagen gehabt. ;)

So ein Dreck!

So eine Scheiße! Die FDP steht bei 10% und jetzt fängt MUPinfo auch noch an Polizeiruf aus Rostock zu schauen?? Scheiß Nazis!

KF: Protest bei Podiumsdiskussion an Universität Rostock

Ausführlicher Beitrag bei Kombinat Fortschritt über die Störung eines Auftrittes des Verfassungsschutz MV bei einer Podiumsdiskussion an der Universität Rostock.

Auf Nachfrage des ehemaligen Ausländerbeauftragten und Lichtenhagen-Zeitzeugen Wolfgang Richter zu rassistischen Ermittlungsansätzen der zuständigen Behörden antwortete Flenker, dass Rassismus ihm fern läge, schließlich sei sein Nachbar ein türkischer Gemüsehändler und deshalb könne er die Angehörigen verstehen. Auf die Nachfrage aus dem Publikum was denn geschähe, wenn der Verfassungsschutz abgeschafft würde antwortete Flenker, dass der Gesellschaft ein Frühwarnsystem verloren gehen würde – Frühwarn(!)system muss in den Ohren der Angehörigen und Freunde der 10 Mordopfer wie Hohn klingen. Aber was zählt in dieser Gesellschaft und dieser Behörde das Empfinden der Angehörigen?
Einen weiteren Tiefpunkt erreichte er, als er die Fehler des VS mit den Worten relativierte, dem Finanzamt würden bei der Steuererklärung eben auch Fehler passieren.

Rudern, Liebe, Vaterland

Leck mich am Arsch! Die Bahamas – ja genau dieses Blatt aus Berlin, dass vor einigen Jahren immer mal wieder einige Kontroversen auslösen konnte, bevor sich die Redaktion vollends selbst abgeschossen hat, dieses Blatt aus Berlin hat als allerletztes, also wirklich als allerletztes beschlossen noch ein Kapitel in den Drygalla Diaries zu schreiben. Darin bekommt auch das regionale Portal Kombinat Fortschritt ein paar Takte erklärt. Nicht gerade der schnellste, aber definitiv einer der amüsantesten Beiträge zur Causa Drygalla.

P.S.: Adorno und Horkheimer müssen ja seit jeher für so einiges herhalten, eine Nazi-Lovestory war meines Wissens bisher nicht dabei! :D :D :D

The Fight live in Rostock

Am Donnerstag heißt es am 20 Uhr im PWH die neuen Tattoos, Piercings und Fisheye-Objektive zu präsentieren und/oder sich einfach mal wieder ordentlich anschreien zu lassen. Daumen hoch!

Archivgebäude statt Jugendkultur

Die Wachstumsregion frisst die Spielwiesen ihrer Kinder.

Nazis, Cops und Nazicops

Zwei Lesempfehlungen. Kann man jeweils für sich lesen, aber auch gerne Überlegungen über einen Zusammenhang anstellen. Geografisch ist da allerdings der in der BRD wahrscheinlich maximal möglichste Abstand dazwischen.

Mecklenburg Vorpommern: Verfassungsschutz und Neonazis Hand in Hand gegen sogenannte Linksextremisten

Baden-Würtemberg: Nazi-Cops too Nazi for the Ku-Kux-Klan

Lesen lernen, zu lesen als wenn unser Leben davon abhängt #2

Hier gibt es heute, nicht wie beim letzten Mal unter diesem Titel ein Gedicht*, sondern einen Linktip der für unbedarfte Interwebsbenutzer und/oder Menschen die schlichtweg keine Zeit haben sich mit allen Schweinereien der Netzwelt zu befassen, wie euer Freund und Erzähler, der Blogonkel einer ist: Disconnect erfüllt die klassische Filterfunktion von Medien und bietet seit kurzem regelmäßig Möglichkeiten zu lesen und zu lernen was ich und du alltäglich alles so falsch machen und warum. Gefällt mir!

(via)

*So nennen stramme Webmarxisten alle Textformen, die inhaltlich und formal nicht vorne bis hinten darauf angelegt sind nach dem jeweils eigenen Verständnis von wissenschaftlichem Marxismus den Klassenkampf zu predigen und nur den Klassenkampf zu predigen.

Funniest Occupy-Story so far

Was tun, wenn man sich nach Feierabend so abschießt, dass man nicht mal mehr ins Hotel zurück gelassen wird? Ab zurück zu den “Extremisten” mit denen man den ganzen Tag zu tun hat, die werden schon was wissen:


Police firearms officer was discovered fast asleep in a tent with an activist for a bed fellow after a drunken night out.
According to a source, upon being woken by his colleagues, bleary-eyed PC Withers ‘had the shock of his life when he realised he had joined up with the crusties sleeping under the stars’.
The 35-year-old marksman was allegedly so drunk that he was thrown out of the Savoy Hotel in central London last week.

:D

Freunde und Helfershelfer

Teilweise Wahnsinn! Netzpolitik hat einen Beitrag zu einem Imagevideo des VS. Ganz, aber wirklich ganz großer Sport:

Internetrecherche als Teil moderner Informationsgewinnung. Finstere Kriminelle mit osteuropäischem Akzent, die die Freiheit bedrohen, die doch unabhängig von der “Rasse” für alle gilt. Unverzichtbare V-Leute die in engen gesetzlichen Grenzen arbeiten. Vertrauenswürdigkeit, die sich täglich bewährt. – Hier ist für alle was dabei! Ein Schenkelklopfer jagt den Nächsten.

P.S.: Was sie vergessen haben zu erwähnen: Der VS macht ja seit neuestem auch in Popkritik und gibt Plattentips raus. :D