Archive for the ‘Agitation & Propaganda’ Category

Holly Herndon – Home

Freitag, Mai 15th, 2015

Holly Herndon – Home [Official Video] from RVNG Intl. on Vimeo.

LOL!

Donnerstag, Mai 7th, 2015

altermediaanabolika

Manchmal sagt ja die Werbefläche einfach auch alles über die Klientel einer Website aus. In diesem Falle handelt es sich um Altermedia und die Reihenfolge der beworbenen Produkte sagt eigentlich mehr als tausend Worte. Anruf für Dr. Freud!

Facebook, möchtest du mir was sagen?

Montag, Mai 4th, 2015

elmaug7

Ach ja… :)

Donnerstag, April 23rd, 2015

„Deutsche Polizisten …“

Das PASOK Moment

Sonntag, Februar 1st, 2015

[D]der Schwung der Tsipras-Leute enthüllt, quasi negativ, auch die Schwäche der hergebrachten Linksmilieus, weit über die Sozialdemokratie hinaus. Sagen wir es offen und schonungslos: Womöglich ist ja die Eigenart und das Problem der zeitgenössischen Linken, dass sie die Mentalität von Besiegten hat. Mentalität von Besiegten heißt, dass man sich nichts zutraut, dass man allenfalls auf kleine Terraingewinne in einem Kampf um die Hegemonie hofft, dass man automatisch davon ausgeht, in einem an sich widrigen Umfeld höchstens das Schlimmste verhindern zu können oder allenfalls ganz kleine Reformschrauben drehen zu können. Und meistens ohnehin nur jammert. Und nie Klartext redet.


Robert Misik in taz

Versorgungssicherheit

Mittwoch, November 12th, 2014

kohle

Schlechtes Klima in Berlin: Doch trotz Unstimmigkeiten zwischen Wirtschaftsministerium und Umweltministerin und auch angesichts Kritik aus der Gewerkschaft IG BCE – die Versorgungssicherheit mit dystopischen Symbolbildern ist dank der vorgehaltenen Kohlekraftwerkskapazitäten bis 2050 auf jeden Fall sicher!

„Schöne Fassade“ – Ästhetik des Widerstandes im Kampf um ein Recht auf Stadt

Samstag, November 1st, 2014
Schöne Fassade August Bebel Straße

Quelle: http://lapampa.blogsport.de/2011/01/03/how-you-like-me-now/

Meine liebsten Graffiti in Rostock, sind gesprühte Schriftzüge, die vermutlich von den allermeisten Menschen nicht einmal als solche mitgezählt werden. Und hier zeigt sich schon das Problem: Nach über 30 Jahren hat diese kulturelle Praxis in der „Aufteilung des Sinnlichen“ (Rancière) einen zwar ambivalenten, aber doch einen zugeteilten Ort in dem Sinne dass zwischen akzeptabler Kunst und Sachbeschädigung unterschieden wird. Die von mir geschätzten Schriftzüge der Sorte „Schöne Fassade“ greifen diese Einverleibung von Graffiti kritisch auf. Dies geschieht allerdings nicht im Sinne plakativer Parolen a la „streetart is not a crime“; sondern in einer radikalen Anti -Ästhetik die sich der Kunsthandwerklichkeit und der Idee von Meisterschaft radikal entzieht und vor allem den illegal(isiert)en Aspekt des Sprühens im öffentlichen Raum ins Zentrum stellt. Die „Schöne Fassade“ und ähnliche Sprühereien richten den Blick darauf, dass es der nicht einzuverleibende Rest, der Aspekt der Sachbeschädigung ist, der die Kunstform Grafitti am Leben erhält. – Das debke ich mir zumindest wenn ich durch Rostock laufe und auf eine neue sogenannte Schmiererei stoße und laut lachen muss.

Stoiber Hauptbahnhof München Stampfmüller Straße

Quelle: http://teleprisma.tumblr.com/post/70595904467/wenn-sie-am-haupfbahnhof-munchen-photo

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift sub\urban gibt es einen Artikel, der sich auch mit Grafitti beschäftigt und der hiermit zur Lektüre empfohlen werden soll:

Graffiti erfahren als populäre Kultur im wissenschaftlichen Diskurs derzeit eine verstärkte Aufmerksamkeit. Man versucht, ihre Rolle in der Stadt zu erschließen, sie zu analysieren, ihren politischen oder künstlerischen Gehalt zu verstehien, sie zu vermarkten oder Vorstellungen zu entwickeln, wie sie reguliert werden können (vgl. Derwanz 2013, Kramer 2010, Austin 2001, Abaza 2012, Valverde 2006). Eigentlich müsste dieses ausgeprägte Interesse verwundern. Folgt man dem bis heute in Diskussionen einflussreich­en Auf­satz Kool Killer oder der Aufstand der Zeichen von Jean Baudrillard (1978), dann sind Graffiti gerade in ihrer inhaltlichen Bedeutungslosigkeit und fehlenden Tiefe subversiv. Sie operieren demnach nicht innerhalb von bestehenden Zeichensystemen der Stadt, sondern (zer-/ver-)stören diese in Form eines Anti-Diskurses, der sich jeder Interpretation widersetzt. Während die kapitalistische Stadt über Codes und Symboliken von Eigentum, Macht und Sozialstatus und somit auch entlang von Illegalität und deren Kontrolle organisiert wird, entziehen sich Graffiti diesen Verortungen durch den Verzicht auf tiefer liegende Bedeutungen und politische Äußerungen. Sie erscheinen als eine oberflächliche Form der Eigendarstellung, die einer Vereinnahmung durch Nicht-Szene-Akteur_innen entgeht. Graffiti repräsentieren sich demnach als Anti-Werbung, Anti-Eigentum, Anti-Kunst und Anti-Politik. Dennoch lässt sich die These formulieren, dass wir es gegen­wärtig mit einer „Diskursivierung” (Foucault 1983: 31) der Graffiti zu tun haben. Gesellschaftliche Funktionssysteme wie Wissenschaft, Medien oder Kunst suchen aktuell allerdings häufig nach der Bedeutung hinter den Werken, während ihnen die Künstler_innen durch die drohende Kriminalisierung meist nur eingeschränkt zugänglich sind. Diese Zugänge weisen Graffiti einen gesellschaftlichen Ort zu, indem sie sie in die zeichenförmige Organisation und Teilung von Stadt einfügen(vgl. Baudrillard 1978, Austin 2001).

Eine umfassende Materialsammlung zum Thema Schmieren findet sich auch beim Twitter-Account @ktv_rostock

Stella – Extralife

Donnerstag, September 25th, 2014

😉

Lesen lernen, zu lesen als wenn unser Leben davon abhängt #9

Montag, September 22nd, 2014

Eine »Szene« ist keine politische Bewegung, sondern deren Gegenteil. An die Stelle theoretischer Verständigung und ideologischer Debatten tritt eine diffuse Zugehörigkeit, gestiftet nicht durch ein gemeinsames Projekt, sondern durch Kleidung, Habitus und einen Verhaltenskodex. Nicht die Vermittlung revolutionärer Inhalte dort, wo die alltäglichen Sorgen und Nöte der Bevölkerung sich abspielen, ist wichtig, sondern eine moralinsaure Distanz vom »Mob«. Man bleibt unter sich, der Pöbel muß draußen bleiben.

Aus der Jungen Welt – dass einige in der Antifa diesen Text nicht lesen werden, weil er in dieser Zeitung erschienen ist, gehört zu dem Problem, welches in diesem Zitat angesprochen wird.

Kritische Theorie gegen die kompetent-verrohte Idiotie effizienzorientierter Rationalität.

Sonntag, September 14th, 2014

In diesem Sinne wäre es einer Tradition der kritischen Theorie angemessen, die rassistisch unterfütterten Ressentiments gegen den Islam und das orientalische »Andere« nicht einfach zu bedienen, sondern stattdessen zu fragen, was der religiöse und ethnizistische Irrsinn der Gegenwart mit den globalen ökonomischen Verhältnissen zu tun haben könnte. Das wäre sicherlich auch politisch hilfreich, denn der militante Islamismus besetzt (genauso wie die ethnizistische Rechte) heute jene Felder, die die Linke weitgehend aufgeben hat: die Position einer radikalen Alternative, des Widerstands gegen eine totale Inwertsetzung. […] Wir leben in einer durchgeknallten Welt. Aber dieses Durchgeknalltsein kommt weder von außen noch aus der Vergangenheit – es kommt von innen und ist mit der »westlichen Zivilisation« nicht minder eng verschränkt, als es vor 70 Jahren Aufklärung und Faschismus waren. Ein kritischer Marxismus und ein Feminismus, der patriarchale Beziehungen nicht in erster Linie beim »orientalischen Anderen« erkennt, sind unerlässlich, um in dieser Lage wieder ein paar vernünftige Standpunkte entwickeln zu können.


Raul Zelik in ND

Trailer: The price we pay

Donnerstag, August 28th, 2014

Trailer – THE PRICE WE PAY – a feature documentary by Harold Crooks from Filmoption International on Vimeo.

Samstagspaziergang

Montag, August 25th, 2014

laerz

Die Mecklenburgische Seenplatte, immer einer Reise wert.

Book Bloc: A Collective Development

Donnerstag, August 21st, 2014

Raul Zelik: „Wie revolutionär ist die Revolution? Zu Walter Benjamins ‚Kritik der Gewalt'“

Montag, Juli 7th, 2014

Da das unvermeidliche Thema Staat und Gewalt leider nich unaktueller wird, hier also aus wieder mal aktuellem Anlass ein sehr guter Text von Raul Zelik zu Walter Benjamins Essay „Kritik der Gewalt“:

Benjamins Essay führt also zu der bis heute ungeklärten Frage nach dem konstituierenden Prozess: Wie entsteht unter herrschenden Bedingungen eine alternative, radikal demokratische Macht, die uns den Sprung aus dem Kontinuum der Herrschaftsgeschichte ermöglicht?

AJZ Neubrandenburg bleibt!

Samstag, Juni 14th, 2014

#Isso!