Archive for the ‘Bass!’ Category

Dengue Dengue Dengue! – Simiolo (Dazed Dog Remix)

Montag, Juni 15th, 2015

Alte südamerikanische Musik trifft neue südamerikanische Musik, trifft neue nordamerikanische Musik… aus Berlin.

Slimzee’s going on terrible

Mittwoch, Juni 10th, 2015

SLIMZEE'S GOING ON TERRIBLE from Rollo Jackson on Vimeo.

Holly Herndon – Home

Freitag, Mai 15th, 2015

Holly Herndon – Home [Official Video] from RVNG Intl. on Vimeo.

the only ‘resurgence’ is the media attention on the scene

Mittwoch, Februar 11th, 2015

Whether it has widespread attention on it or not, Grime is actually an ever-evolving culture which isn’t restricted or bound by a particular BPM, a particular colour, race or creed or even location, so to think that it’s not ‘in fashion’ anymore, or done with, or started again would be silly.

The big Flowdan

I‘ was jus‘ guys in hoodies on tha mic

Sonntag, Februar 1st, 2015

Jungle Fever

Samstag, Januar 31st, 2015

Wiley – From the Outside (Actress Remix)

Freitag, Januar 30th, 2015

Im Magazin Wire verbindet Dan Barrow das Recht auf Opazität mit der undurchdringlichen, staats- und autoritätsfernen Musik von Actress & Co.: »Die zwischenzeitlich geäußerte Kritik seit den Unruhen in Großbritannien 2011 – wo ist die ganze Protestmusik geblieben? – verfehlt ihren Punkt. In einem Klima, in dem progressive Politik in der Defensive ist und es an der historischen Fähigkeit mangelt, radikale ästhetische Ausdrucksweisen hervorzubringen, muss das Verlangen nach textlichen Inhalten auf Kosten der Form – stumpfe programmatische Meinungen werden existierenden Songstrukturen aufgezwungen – dem Müllhaufen der Kultur zugeführt werden. Das Werk von Actress, Dean Blunt und Inga Copeland repräsentiert an sich einen Akt politischen Widerstands. Noch wichtiger aber ist, dass es etwas betont, was Theodor W. Adorno das antisoziale Moment des Kunstwerks genannt hat. Im schwarzen Spiegel der Platte findet eine Gesellschaft, die nichts als Herrschaft anbietet, ihr Anderes.«

aus Jungle World #4 2015

Swindle – Walter’s Call

Donnerstag, September 25th, 2014

Swindle is doing the Jazz again.

Wenn schon…

Samstag, September 13th, 2014

…da wir ja jetzt wieder volle Kanne 90er haben, so revival-mäßig, muss das ja nicht heißen, dass sich nur des Allerschlimmsten aus dieser Zeit, also Happy Hardcore, Eurodance, etc. erinnert wird. Boilerroom hat kürzlich Videos einer Show mit Baltimore Club Künstlern rausgehauen. Über DJ Technics bin ich neulich beim nochmaligen Durchsehen von „The Wire“ gestolpert. In der 3. Staffel laufen Tracks von ihm im Hintergrund einer Party-Szene als Dennis „Cutty“ Wise nach dem Knast zunächst wieder als „Muscle“ angeheuert hat.

Das Stück kommt auch in diesem Set aus dem Boilerroom vor.

Liest man den englischen Wikipedia-Artikel dann scheint es als wenn Bmore Club eigentlich ein abgeschlossenes Kapitel gewesen ist. Hört man sich das Set von DJ Technics an, scheint es als wenn auch das Genre nicht nur sein eigenes Revival erlebt, sondern auch (nach der klassischen Vorgehensweise) mit (heute) zeitgenössischer Popmusik gemixt und damit in die Gegenwart geholt wird.

Siehe auch: Guilty Pleasures: Über Konkurrenz postmoderner Identitätspolitiken in der kritischen Global Ghetto Tech Rezeption

Schlachthofbronx – UP

Mittwoch, Juli 30th, 2014

Brandnew Schlachthofbronx! Macht Bock auf Verreisen. 🙂

Doku-Trailer: We don’t like Samba!

Freitag, Juni 13th, 2014

Noch spannender wäre vllt. eine Unterlegung mit brasilianischer Bass-Music gewesen, aber der Trailer macht so auch Gänsehaut. In den nächsten Tagen soll die ganze Doku rauskommen.

The Police vs. Grime Music

Samstag, Mai 31st, 2014

Eine Doku über die aktuelle Grime-Generation und die immer noch anhaltende Diskriminierung von Grime Music in London. Die Leute sind mir ein bisschen zu unkritisch mit der Polizei, aber hey, das sind vor allem Musiker denen halt ständig die Shows vermasselt werden. Eine tiefere historische Perspektive der reichen Undergroundkultur wäre auch schön, aber die Doku ist auch nicht schlecht. Im Video gibt es nicht nur Interviews, sondern auch schöne Kamerafahrten durch das architektonische, modernistische Erbe des sozialdemokratischen Nachkriegswohlfahrtsstaats zu sehen.

Schlachthofbronx – More feat. Candelilla

Mittwoch, Mai 28th, 2014

Vom neuen Album „Rave and Romance“, raus ab jetzt sofort. 😀

Full Free Download: http://www.raveandromance.com/

Dealer

Sonntag, Mai 25th, 2014

Lesen lernen, zu lesen als wenn unser Leben davon abhängt #8 – Unsystematisches Bibliographieren

Mittwoch, Mai 7th, 2014

Unsystematisches Bibliographieren oder auch „rückwärts“ Bibliographieren ist ein Verfahren zur Recherche, welches wie in einem „Schneeballsystem“ Ergebnisse produziert. Der Ausgangspunkt für das unsystematische Bibliographieren ist eine möglichst neue Abhandlung oder einen neuer Aufsatz zum Thema. Die Literaturangaben dieses Ausgangstextes (meist als Bibliographie im Anhang, bei Aufsätzen auch in den Fussnoten) werden dann systematisch auf Literatur durchsucht, die für die eigene Fragestellung relevant scheint. Auf die so gefundenen Texte wird dann das gleiche System erneut angewendet. Auf diese Weise kann man sich allerdings eben unsystematisch einen Bestand an Forschungsliteratur erschließen.
Das ganze funktioniert aber so ähnlich auch mit DJ-Mixen. Hier geht es dann nicht um einen Text im Sinne eines Aufsatzes. Gestern habe ich auch Twitter einen ReTweet des Budapester/Bristoler Künstlers DJ Madd in der Timeline gefunden.

Der von mir verfolgte und geschätzte bei Deep-Medi Musik veröffentlichende Compa hatte einen Tweet retweeted, weil er in dem Mix von DJ Madd mit einem Track vorkommt. Bei diesem Track, Murda Dub handelt es sich um eine neue Bearbeitung des Ini Kamozes‘ Klassikers.

Der Podcast in dem die Compa-Bearbeitung vorkommt heißt Roots and Future. Der Murda Dub passt perfekt in das Konzept dieses Podcasts, welches Roots Reggae mit Dub und Dubstep mixt und somit eine Kommunikation zwischen Vergangenheit und Zukunft herstellt. Es steckt allerdings nicht nur diese zeitliche Komponente in dem Podcast. Gerade Roots Reggae ist ja hinsichtlich der besungenen Motive stark auf Afrika, die Geschichte der Sklaverei und die Diaspora Erfahrung ausgerichtet. Diese Motive werden in der Spielform des Dubstep von DJ Madd aufgenommen, die auch Compas Werk prägen. Ein anderer Künstler aus Bristol – einer Stadt mit eigener Bass-Music Geschichte – der ebenfalls auf den Podcasts vertreten ist und unbedingt in diesen Zusammenhang gezählt werden sollte ist Kahn. Um über diesen Mix zu reflektieren, macht es Sinne über die Hardcore-Kontinuum Theorie hinaus zu gehen und eher den Begriff des Black Atlantic in das Zentrum der Überlegungen zu stellen.

„In short, the virologies of the Black Atlantic, from the riddim method method of Jamaican pop, to the sampladelia of U.S. Hip-hop, the remixology of disco, house and techno, and the hyperdub methodologies of the hard-core continuum, constitute a wealt of techniques for affective mobilization in dance.“ (Goodman (2010): 162 )

Nun noch eine kleine praktische Veranschaulichung, warum die Podcastserie ausgecheckt werden sollte: Auf den kleinen Geräte-Lautsprechern des Laptops klingt der Mix beim ersten Anklicken auf Soundcloud nur nach Roots Reaggae. Doch Johnny Osborns „Mr Marshall“ zieht meine Aufmerksamkeit auf sich, weil Major Lazers „Jah No Partial“ wesentlich auf einem Sample von Osborn basiert und hier das Original zu hören ist. Ich lade runter.

Auf dem MP3 Player mit besseren Lautsprechern wird die ganze Angelegenheit aber schon deutlich interessanter. Vollends entwickelt der Mix seine Wirkung als ich ihn im Auto höre und merke wie der Rückspiegel unter den warmen Bässen zu vibrieren beginnt. Hier ist nicht nur zu hören, sondern auch zu fühlen was Steve Goodman in Sonic Warfare zum u.a. Gegenstand seiner Untersuchung macht: affektive Mobilisierung durch Sound, der teilweise für das menschliche Ohr gar nicht hörbar durch die Vibration des ganzen Körpers gefühlt wird und so wirkt.

Bass figures as exemplary because of all frequency bands within a sonic encounter, it most explicitly exceeds mere audition and activates the sonic conjunction with amodal perception: bass is not just heard but is felt. Often sub-bass cannot be heard or physically felt at all, but still transforms the ambience of a space, modulating it’s affective tonality, tapping into the resonant frequency of objects, rendering virtual vbrations of matter vaguely sensible. Bass demands more theoretical attention, as ist is too often equated with buzzing confusion of sensation and therefore the enemy of clear auditory perception and, by implication, clear thought. But for many artists, musicians, dancers, and listeners, vibratory immersion provides the most conducive environment for movements of the body and movements of thought. (Goodman (2010) 79)