Archiv für die 'Musik' Kategorie
Immer gegen den Winter an. Reden und Bloggen übers Wetter, naja. Aber mal ehrlich, es reicht langsam oder?
Schorsch Kamerun sieht aus wie der Mystery Man aus Lost Highway.
Schorsch Kamerun – Unabhängigkeit ist keine Lösung für moderne Babies from Buback Tontraeger on Vimeo.
Verwahrlost bringen untypischen* NB Sound. Zumindest das aus dieser Stadt, womit ich in meiner Jugend aufgewachsen bin, wie man so sagt, klang ganz anders. Die Band liebäugelt mit allen möglichen Spielformen von Punk in die mal exemplarisch reingeschnuppert wird. Einiges gefällt durchaus. Verwahrlost sollten sich allerdings entscheiden, was sie machen wollen. Möglichkeiten gäbe es verschiedene. Gute Ansätze waren da. Panzer is der Hammer.
The Fight
Hohe Erwartungen und ein Publikum insgesamt von Post-Pubertät bis Post Graduate. Natürlich gibts immer noch mehr Männer als Frauen, aber eine doch sehr hohe Frauenquote. Beim Blick durch das Publikum fällt mir auf: politisch korrekte und in nahezu auf jede tierisch-tierische und menschlich-tierische Lebensformen voll sensiblisierte Veganer, die sich vor noch nicht all zu langer Zeit das violent dancing abgewöhnt haben und dies aber noch nicht ganz verbergen können. Dazu kommen des weiteren: SXE-Vegetarier, die sich überhaupt garnicht das violent dancing abgewöhnt haben, aber auch nur vorbei kommen, um die nächste eigene Show zu bewerben. Aber, Ach scheiße! Die größten Kritiker der Elche haben früher auch Kurhaus-Alben gehört. Zurück zum Thema. Gute Ansagen von The Fight, schönes Einschwören auf HC Geschichte, die ein Großteil des Publikums nicht erlebt haben dürfte und zwar genau weil es zu der Zeit noch keine entsprechende Internetbandbreitenstandarts gab. Aber auch die Erinnerung, dass der europäische Rechtspopulismus nicht nur ein Phänomen aus den Nachrichten über weit-entfernte Orte ist, sondern eine lebensgefährliche Realität für alle die dem rechten Schwachsinn nicht entsprechen können und wollen. Allgemein: Ansagen waren gut und die Show wurde immer sympathischer mit dem voranschreitenden Verlauf. Schöner Meilenstein: Die dickste-Eier-Version-ever von “Ever Fallen In Love With” der Buzzcocks <3 – A Propos, More Lovesongs in Hardcore. Wenn diese Band mal ne Sreamo-Platte macht, verfalle ich ihnen vollends.
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*in meiner persönlichen mentalen Landkarte steht die ostmecklenburgische Landmetropole noch entweder für 90er Jugendzentrums-HC, Grind, Powerviolence, Kruste, Screamo, etc. und/oder später halt auch sog. Schweine-Oi! bis ran zur Grauzone!
Am Donnerstag heißt es am 20 Uhr im PWH die neuen Tattoos, Piercings und Fisheye-Objektive zu präsentieren und/oder sich einfach mal wieder ordentlich anschreien zu lassen. Daumen hoch!
Free Pussy Riot! #freepussyriot from Peaches on Vimeo.
Mal schauen, ob das auch wieder geDDoSed wird.
Der Song des Tages aus der Schublade “Die Hits der 70er, 80er, 90er und das Beste von Heute”:

Regelmäßig werden hier im Blog die Mixe vom englischen Fact Magazine angepriesen. Aus einem einfachen Grund: weil sie einfach gut sind. Meistens. Auch den aktuellen Mix von Kutmah möchte ich an dieser Stelle empfehlen. Noch mehr allerdings einen Link zum Guardian den es dort auf der Seite gibt. Dort beschreibt der gebürtige Brite mit halb schottischem-halb ägyptischen Background seine Abschiebung aus den USA. Als 12 Jähriger wurde er in die Staaten zu einem Verwandten geschickt als die Familie sich trennte und die Mutter sich aufgrund einer Krankheit nicht mehr um den Jungen kümmern konnte. Nach Jahren des Lebens in den USA stellt Justin McNulty einen Antrag auf eine Green Card um seinen Aufenthalt in den USA offiziell zu legalisieren. Statt dessen wird er abgeschoben. Von einem Tag auf den nächsten.
Hot Chip und Major Lazer geht nicht? Geht doch!
Immer wieder gut.


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