
Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts: Auch mal Flexibilität bei den Parolen beweisen.
Ein weiterer toller blogsport.eu Blog

Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts: Auch mal Flexibilität bei den Parolen beweisen.
Action-Kurzfilm mit Detective Foucault(!) und Bentham-Raster(!) in einem High-Tech-Überwachungsphantasie New York.
(via)
Thomas Seibert auf dem Kongress Ziviler Ungehorsam, das Vorspiel bezieht sich noch auf Blockupy. Dann geht es aber zur Sache mit aktuellen Demokratie-Theorien.
Der Soundcloud Account von der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist überigens auch in anderer Hinsicht sehr spannend.
Die jungen, wilden kritischen Kritiker haben in Rostock wieder die Blogosphäre belebt. Allerdings orientiert man sich dabei fast ausschließlich an Vergangenem, speziell an der heroischen Zeit der antideutschen Besserwisser-Bloggerei. Anlässlich eines Postings von Spielwiese (bestes Theorie-Diskutierblog der Stunde) gerät man allenthalben (hier, hier, hier) in die alte Zwickmühle und verzweifelt ob des Auseinanderfallens von Theorie und Praxis und des daher zu befürchtenden Ausbleibenens einer Revolution. Nach all der Polemik gegen die neuen Kollegen der bescheidwissenden Zunft hier ein konstruktiver Vorschlag: ‘Hi Kids, do you like violence?’ weiterlesen
Die folgende Nummer von Orchid trifft zumindest meinen Humor. Und bitte:
I kiss the girls that speak Marcuse.
I kiss the boys that speak Foucault.
I love the kids that know Adorno
and snub their nose at kids who don’t.
I make love in theory and touch myself in practise.
What’s good for the posture is good for the pose.
Who let the Tigers out to kill all the lovers?
Es gibt keinen Herren, der nicht riskiert, dass sein Sklaven ihm wegläuft, wenn er schläft, es gibt keinen Menschen, der nicht fähig wäre, einen anderen Menschen zu töten, es gibt keine Kraft, die sich durchsetzt, ohne sich legitimieren zu müssen und die somit eine irreduzible Gleichheit anerkennen muss, damit die Ungleichheit funktioniert. Sobald der Gehorsam eines Legitimationsprinzips bedarf, sobald es Gesetze geben muss, die sich als Gesetze durchsetzen, und Institutionen, die das Gemeinsame der Gemeinschaft verkörpern, muss jeder Befehl eine Gleichheit voraussetzen zwischen dem der befiehlt, und dem der befehligt wird.
Jacques Ranciere, Der Hass der Demokratie, August Verlag, S.59
Marx versuchte, den fortdauernden proletarischen Kampfzyklus, der Europa im 19 Jahrhundert durchzog, im Bild des Maulwurfs, der seine irdischen Gänge gräbt, zu fassen. Marx’ Maulwurf käme in Zeiten offener Klassenkonflikte an die Oberfläche, um sich dann wieder in den Untergrund zurückzuziehen – nicht um dort passiv zu überwintern, sondern um seine Tunnel zu graben, um sich mit der Zeit voranzubewegen, mit dem Lauf der Geschichte zu ziehen, um dann, wenn die Zeit reif ist[...], an die Oberfläche zurückzukehren. “Brav gewühlt alter Maulwurf!”
Michael Hardt, Antonio Negri: Empire – Die neue Weltordnung, Campus Verlag, Frankfurt am Main, S.70.

L’ Insurrection et moi – Staatspleiten, Eurokrise und (k)ein Aufstand
Dokumentation eines Beitrags von TOP B3rlin zur gleichnamigen Veranstaltung am 25.9.2011 im Clash (Berlin), veröffentlicht in der Phase2 1/2012. (via TOP)
Am 25. September 2011 fand im Clash in Berlin eine von der Gruppe Theorie-Organisation-Praxis (TOP Berlin) organisierte Diskussionsveranstaltung mit der antinationalen Gruppe Terminal 119 aus Griechenland und dem Autorenkollektiv Tiqqun aus Frankreich statt. Unter dem Titel »L’ Insurrection et moi – Staatspleiten, Eurokrise und (k)ein Aufstand« wurde über die Bedeutung der aktuellen Krise und die verschiedenen Krisenreaktionen diskutiert. Im Folgenden wird der Beitrag der Gruppe TOP Berlin dokumentiert.
Heute Abend soll es um die Krise und ihre Reaktionen gehen, ‘TOP Berlin – L’ Insurrection et moi’ weiterlesen
(via Hate-Mag)
(via FB Page des Hatemag)
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