Archive for the ‘Recht auf Stadt’ Category

Robin Hood Gardens: Requiem for a Dream

Mittwoch, Juni 10th, 2015

Noch einmal London, noch einmal sozialer Wohnungsbau. Dieses Mal aber nicht alles Kulisse für die Grime Geschichtsschreibung, sondern als Hauptperson. Die Robin Hood Gardens liegen fußläufig keine 20 Minuten vom U-Bahnhof Canary Wharf entfernt, jenem Territorium welches früher einmal die Docklands in Ostlondon waren und welches heute durch Glastürme wie in Manhattan geprägt ist. Geht man diesen Weg, von der Glas und Stahlwelt in Richtung der Robin Hood Gardens, ist es als ob man die Thesen über den Zusammenhang von Krise, Kapitalakkumulation und Urbanisierung in David Harveys Rebel Cities mit eigenen Augen sehen kann. Immer neue Bauten von Luxuswohnungen und Geschäftsräumen fressen sich in einen Stadtteil, der ärmsten und einer der reichsten zugleich ist.

Die Architectural Review besucht in diesem Video eines der Bauten, welches der Dynamik bald zum Opfer gefallen sein wird.

Lesen lernen, zu lesen als wenn unser Leben davon abhängt #11

Sonntag, Mai 3rd, 2015

Tage an denen große Protestveranstaltungen anstehen, sind über die Dauer der Zeit in der Wahrnehmung oft geprägt von einer Mischung aus Hektik und Aufregung aber auch von Langeweile und Abwarten – oft ist es dabei eine angespanntes Warten, in dem sich beide Zustände vermengen. Dabei gerät an solchen Tagen oft eine Dimension aus dem Blick, die allerdings für Gelingen oder Scheitern der eigenen Ziele immens wichtig sein kann: die Beschaffenheit des Raumes. Selbst in Phasen des angespannten Wartens, etwa beim Sitzen in einer Blockade, liegt die Aufmerksamkeit oft vor allem auf den menschlichen Interaktionen. Aber von der Beschaffenheit des eher als Territorium verstandenen Containerraumes – von dem Inhalt und dessen Anordnungen – kann viel für die Möglichkeiten abhängen, ob in ihm durch das politische Handeln ein anderer, ein politischer bzw. politisierter Sozialraum wird, in dem das solidarische Handeln der Versammelten eine Handlungsmacht gegenüber den politischen Gegner_innen und der bewaffneten Polizei hervorbringt. Die Dimension des Raumes ist im Bewusstsein der Handelnden oftmals auf den einer Kulisse beschränkt. Dabei wirkt die Beschaffenheit des Raumes (- der Inhalt und seine Anordnung in einem Containerraum -) auch mehr oder weniger unbewusst darauf wie bedrohlich oder friedlich eine Situation erscheint.

Zum 1. Mai in Neubrandenburg gibt es bereits eine Reihe von Bilderstrecken. Sie zeigen vor allem die Handlungen von Menschen. Im Sinne einer Sensibilisierung für den Raum oder möglicherweise sogar einer kleinen Psychogeographie des 1. Mai werden in diesem Beitrag abseitige Bilder des Tages gezeigt, welche in den kurzen Momenten zwischen Phasen erhöhter Intensität aufgenommen wurden. Es sind kleine Augenblicke, die ein Stück weit aus der sozialen Zeit des Protestgeschehens herauszufallen scheinen. Solche Augenblicke können aber eine Reihe Fragen aufwerfen: Wo bin ich hier? Was mache ich hier eigentlich gerade? Was bedeutet das alles? (mehr …)

After Gezi: Erdoğan And Political Struggle In Turkey

Sonntag, Oktober 26th, 2014

After Gezi: Erdoğan And Political Struggle In Turkey from brandon jourdan on Vimeo.

Lässt sich die Brinke-WG in einem internationalen Kontext betrachten?

Mittwoch, Oktober 8th, 2014

Drüben bei Kombinat-Fortschritt gibt es eine Reportage mit Bildern von der seit über 6 Tagen anhaltenden Besetzung der Brinkstraße 16-17 in Greifswald. In Zeiten in denen seit Jahrzehnten neue Hausbesetzungen innerhalb der ersten 24 Stunden geräumt werden, ist dies ein sehr bemerkenswerter Umstand. Die Besetzung in der Brinkstraße hat aber auch nichts mit den Bildern von militantem Straßenkampf, wie er in den frühen 1980er Jahren in Westdeutschland und in Ostdeutschland in den frühen 1990ern praktiziert wurde (-unter etwas anderen Umständen übrigens auch in Greifswald, wo Nazis selber besetzten und linke und alternative besetzte Häusern mit Steinen und Molotov-Cocktails angriffen), zu tun. Wenn man die aktuelle Besetzung mit etwas vergleichen will, scheint es in Deutschland im Moment nicht so viele Vergleichsmöglichkeiten zu geben.

In internationaler Perspektive sieht dies schon anders aus. (mehr …)

Greifswald: Brinkestraße 16-17 nach Demonstration besetzt – Update (02.10.2014)

Mittwoch, Oktober 1st, 2014

Das Fleischervorstadt Blog meldet, dass nach der gestrigen Demonstration zum Erhalt des Häuserensembles Brinkstraße 16-17 eine Hausbesetzung stattgefunden hat.

…Nachdem der Demonstrationszug die Brinkstraße erreichte, dauerte es nicht lange, bis eine kostümierte Person an einem Fenster im Obergeschoss auftauchte und eine Erklärung verlas, die leider nicht sehr gut zu verstehen war, deren Inhalt sich aber mit den in diesem Kontext zur Genüge gedroschenen Schlagwörtern von A wie Abriss über G wie Gentrifizierung bis W wie bezahlbarer Wohnraum zusammenfassen lässt.

Die “Brinke WG” erklärte ihren kurzfristigen Einzug und hat das Obergeschoss des Hauses okkupiert. Die frischgebackenen Hausbesetzer beschreiben sich selbst als eine bunt gemischte Gruppe, die mit der Besetzung den Abriss des Ensembles zu verhindern sucht und für eine soziale Wohnungspolitik demonstrieren möchte. Sie besteht nach eigenen Angaben sowohl aus Greifswalder Bürgern, die in den 1980er Jahren den Flächenabriss in der Hansestadt mitbekommen haben und dessen Wiederholung verhindern wollen, als auch aus Zugezogenen, denen die herzliche Atmosphäre in der “Brinke” geholfen habe, sich in dieser Stadt willkommen zu fühlen. …

Das Fleischervorstadtblog beschreibt diese Besetzung mit einem vernehmbaren Unterton, aber sicher nicht ohne Sympathien als eine Art 90er Revival. Damals hatte Greifswald eine ganze Reihe besetzter Häuser. Es gibt da also durchaus Traditionen in der Stadt am Ryck. Die gesellschaftliche Situation, die damals den Hintergrund der Hausbesetzerbewegung bildete ist indes eine völlig andere als die heutige. Ging es in der Hausbesetzungsbewegeung, die um die Wendezeit herum auch in Ostdeutschland entstand um die Nutzung und Instandsetzung von leerstehendem Wohnraum, ist es heute vor allem die Bezahlbarkeit die im Zentrum der Auseinandersetzung von gegenwärtigen Mietkämpfen und den „Recht auf Stadt“ Netzwerken steht. Auch bei der Demonstration zum Erhalt der Brinke Straße ging es, um den Protest gegen eine vorrangig kommerzielle Stadtentwicklung, die sich nicht um die Interessen der Menschen schert, welche in den Städten leben.

Der Fortgang der aktuellen Besetzung in Greifswald lässt sich über einen Twitteraccount der BrinkeWG verfolgen, einen eigenen Blog gibt es auch. Doch die Besetzer_innen freuen sich bestimmt auch über solidarischen Besuch und Unterstützung vor Ort.

+++ Update +++

Mittlerweile haben die Ostsee-Zeitung und der Nordkurier über die Besetzung der Brinkestraße berichtet. In den Artikeln kommt auch die Frage einer polizeilichen Räumungsperspektive auf, und die klingt erstmal überraschend gut.

Nordkurier: Anarchie für eine bessere Zukunft

Etwas zurückhaltender lautet der Titel in der Ostsee-Zeitung: Hausbesetzer grüßen aus der Brinkestraße

Zum Ausgang des Gerichtstermins zur Räumung des Bioladens Sonnenmichel ist gegenwärtig (Stand 14:09 Uhr) noch nichts bekannt.

Leftvision: Die Festung Europa vor meiner Haustür – Teil 1

Dienstag, September 2nd, 2014

Vor einigen Wochen, kurz nachdem die Polizei die Belagerung der von Refugees besetzen Schule in der Ohlauer-Straße beendet hatte, haben die Genoss_innen von TOP Br3lin eine Podiumsdisskussion zu diesem Thema im SO36 abgehalten. Unseren Mitschnitt der Veranstaltung seht ihr hier.

Hier der Ankündigungstext der Veranstaltung:

Die erzwungene Räumung und Belagerung der von Flüchtlin­gen be­wohnten Gerhart-Hauptmann-Schule war für die meisten ein Schock. Doch in kürzester Zeit entstanden auch unter­schiedliche Formen von Widerstand und Solidarität – in der Schule, im Kiez und in der ganzen Stadt. Durch den massiven Polizeieinsatz hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg etwas von der Gewalt und Diskriminierung greifbar ge­macht, der Ge­flüchtete in Deutschland und Europa tagtäglich ausge­setzt sind. Mit ih­rer Dachbesetzung haben die Geflüchteten ihre Ent­schlossenheit unterstrichen, gegen diese Verhältnisse zu kämp­fen. Bezirk und Senat ignorieren die Kernforderungen der Flüchtlingspro­teste, brechen ihre Zusagen und weigern sich, bestehende rechtliche Möglichkeiten zu nutzen, etwa ein Blei­berecht nach §23 Aufenthalts­gesetz. Wie gehen wir mit diesen Erfah­rungen um, wie können wir Solidarität und Widerstand weiter entwickeln? Darüber wollen wir sprechen, mit

Adam Bahar (Oranienplatz und Ohlauer Str.)
Berenice Böhlo (Flüchtlingsanwältin)
Nachbarschaftsinitiative Ohlauer Straße
TOP B3rlin
Moderation: Marcus Staiger (Journalist, VICE)

Was mich ja schon ein bisschen verwundert ist, der enorme Erfolg in der Rezeption, den das Vice Magazine bei der Antifa hat. Scheinbar knüpft das an den Erfolg der Straßen aus Zucker an, welche – eigentlich mal als Schüler_innenzeitung geplant – der breiten linken Szeneöffentlichkeit die Themen der radikalen Linken in einfach erklärt hat. Bei den Videos von Marcus Staiger für Vice (- der schreibt übrigens auch nen Blog und längere Texte in Zeitungen, falls jemand doch an solch einem Format noch Interesse haben sollte -) ist das natürlich nochmal ne Nummer einfacher, die muss man dann nur noch Anschauen und Liken.

What happens in Ferguson does not stay in Ferguson

Montag, August 25th, 2014

Kommt es mir nur so vor oder erlebt Walter Benjamins „Kritik der Gewalt“ in letzter Zeit einen großen Aufschwung?

What happens in Ferguson does not stay in Ferguson

For African Americans, the state of emergency has long been a permanent one. Now, under neoliberalism, it is fast becoming generalized across the globe.

Last week, the Governor of Missouri declared a state of emergency and deployed the National Guard to the St Louis suburb of Ferguson to quell a fortnight of civil unrest following the police murder of the unarmed black teenager Michael Brown. It was the first time since the Los Angeles riots of 1992, after the severe police beating of another black man, Rodney King, and the Battle of Seattle during the WTO trade negotiations seven years later, that the army had been called in to restore public order within US borders. […]

‘Am I Next?‘: Ferguson’s Protests Through the Eyes of a Teenager

Donnerstag, August 21st, 2014

‘Am I Next?‘: Ferguson’s Protests Through the Eyes of a Teenager from Transient Pictures on Vimeo.

Keine Freunde, keine Helfer.

Mittwoch, Juli 2nd, 2014

(via Leftvision)

Doku-Trailer: We don’t like Samba!

Freitag, Juni 13th, 2014

Noch spannender wäre vllt. eine Unterlegung mit brasilianischer Bass-Music gewesen, aber der Trailer macht so auch Gänsehaut. In den nächsten Tagen soll die ganze Doku rauskommen.

Es ging nie nur um Bäume

Donnerstag, März 13th, 2014

A documentary by Sabine Küper-Büsch and Thomas Büsch about the culture of capuling during the protests in Turkey in the summer of 2013.

Tear Gas and Graffiti from InEnArt on Vimeo.


Mehr Infos

Berkin Elvan von Polizei ermordet

Mittwoch, März 12th, 2014

In der Türkei gibt es wieder Proteste nachdem der 14 Jahre alte Berkin Elvan nach neun Monaten im Koma im Krankenhaus gestorben ist. Die Polizei hat Berkin mit einem Tränengaskannister in den Kopf geschossen.

[…]
DE | ‪#‎Todinistanbul‬ #BerkinElvan , ein 14 jaehriger Junge, ist heute im Koma gestorben. Er wurde am 16 Juni von einem 850gr. Traenengaskanister am Kopf getroffen. Er war nicht gekommen um zu protestieren, sondern kaufte ein Brot im Laden und war auf dem Weg nach Hause. Seit heute Morgen werden die Menschen, die zum Krankenhaus gekommen sind, um ihr Beileid auszusprechen, wieder von Gaskanistern bombardiert. Die Gassbomben werden teilweise auch ins Krankenhaus geschossen. Ein weiterer Mann wurde bei diesen Attacken am Kopf getroffen und schwer verletzt- er ist derzeit bewusstlos. Lasst alle wissen, was hier los ist! Der Staat laesst morden ohne mit der Wimper zu zucken!
[…]

Stories from Brooklyn

Freitag, Januar 31st, 2014

Es ist wahrscheinlich ein Fall von selektiver Wahrnehmung. Zuerst habe ich interessiert drauf geklickt und dann kurze Zeit später noch zwei mal. Hier sind jedenfalls drei Artikel über das Leben im sich dramatisch gentrifizerenden Brooklyn.

On Bed-Stuy

Brandon Harris schrieb im Magazin n+1 einen Text über sein Leben in Bedford-Stuyvesant, und die Repräsentation des Viertel in Rap und Film.

Hidden City

Danach bin ich über einen älteren Link gestolpert indem thematisiert wurde, dass Brooklyn nach Manhattan der zweitteuerste Ort zum Leben in den USA geworden ist. Im New Yorker schreibt Ian Frazier über steigende Obdachlosigkeit in New York die zu dieser Aufwertung nun einmal dazugehört.

My Brooklyn, not yours

Laura Tanenbaum schreibt im Jacobin Magazine über die Rolle von Künstlern und Hipstern in den Aufwertungsprozessen in Brooklyn.

How Sandy Has Changed the Game in Coney Island

Timothy Bidon schreibt im Indymedia-Print Magazin Indypendant wie sich der Hurrikan Sandy positiv für die Großinvestoren auswirkt und wie neue Verdrängungswellen in Gang gesetzt werden.

Für eine gelungene Mobilisierung muss eben das Marketing stimmen oder der zu bekämpfende Mob besonders eklig sein.

Montag, Januar 27th, 2014

Wer die Praxis der anderen kritisiert, muss sich auch selbst die Frage stellen, was die eigene pub­lizistische Tätigkeit bewirkt, außer zu beruhigen. Wenn in Schneeberg, gerade mal 20 Kilometer von der Zwickauer Frühlingsstraße entfernt, Nazis und ihre bürgerlichen Gesinnungsgenossen aufmarschieren, wird die eigentliche Selbstverständlichkeit, nämlich die des konsequenten Eingreifens, so schlicht und ergreifend zerredet. Man hat es sich bequem gemacht in der eigenen WG-Küche, und die Lektüre von Texten wie dem von Jan-Georg Gerber (50/13) dient dann wohl als Bestä­tigung dafür, dass das auch in Ordnung sei.

Nachdem wieder einmal so einiges Dumme in der Diskussion zum Antirassismus in der Jungle World geschrieben wurde, kam in der letzten Ausgabe mal ein sehr guter Text von Martin Peters. Dort wird vor allem für eine Beteiligung an den vielen Ebenen der bestehenden antirassistischen Praxis gestritten. Während die auf Promotion und Marketing spezialisierte Antifa-Szene Events organisiert und mit Demo-Inszenierungen geil abliefert, findet die Antirassistische Praxis auf vielen unspektakulären Ebenen statt. Peters schreibt, dass sich der Hauptteil der Antifa-Bewegung den Vorwurf gefallen lassen muss, sich weniger für das Schicksal der Opfer von Rassismus zu interessieren als für die Dummheit der Täter. Das antirassistische Engagement stinkt dagegen oft ab, weil es sich in vielem eben auch um alltägliche Reproduktionsarbeit handelt. Doch es wäre auch falsch Antira nur als stille Unterstützungsarbeit misszuverstehen. Gerade die Auseinandersetzung um die Unterbringung ist für Peters auch Teil der Frage, wie die Stadt aussehen soll, wer an der Stadt partizipiert und wer welches »Recht auf Stadt« zuerkannt bekommt. „Derzeit wird Antirassismus in der Linken mehrheitlich im Kampf gegen Aslygesetze, Bürgermob und Alltagsrassismus praktiziert, vergessen werden dabei oft die ökonomischen, globalen Zusammenhänge.“ Gerade weil die Auseinandersetzung mit Antirassismus komplex ist, entstehen hier, so Peters, aber auch weitaus mehr politische Schnittmengen, als sie sich bei anderen Themen herstellen lassen. „Wollen wir Fluchtursachen bekämpfen, müssen wir die bis heute andauernde Ausbeutung des globalen Südens thematisieren, an der auch Deutschland mitverdient.“
Doch Peters belässt es nicht beim Kritisieren, selbst in dem Fall, dass sich in der deutschen Antifa nichts ändern würde, hat er noch einen Auftrag in den kommenden Wochen und Monaten:

Der kommende Wahlkampf bietet dafür nicht nur eine willkommene Gelegenheit, sondern macht eine solche Praxis zur Notwendigkeit. Es ist absehbar, dass der Europa-Wahlkampf im Mai vor allem rassistisch ausgetragen werden wird, so auch von rechten Parteien. Mit einer Wiederholung von Szenarien, wie wir sie in Greiz, Schneeberg und Wolgast erleben mussten, ist darum zu rechnen. Schon jetzt organisiert die NPD rund 80 Prozent aller Initiativen gegen Asyl. Ohne deren Logistik und das Personal wäre der Mob zwar genauso rassistisch, dafür aber führungslos. Eine effektivere Zusammenarbeit von auf Recherche orientiertem Antifaschismus und der aktivistischen Szene könnte das Organisationspotential der NPD empfindlich schädigen. Denn ein Anti-Asyl-Mob ohne Lautsprecherwagen und Redner ist nun mal ein Mob ohne Lautsprecherwagen und ohne Redner. Damit ließe sich zwar nicht die Asylpolitik der BRD umkrempeln, jedoch läge es im Rahmen der Möglichkeiten dessen, was Antifa-Gruppen zum kommenden Wahlkampf beisteuern können.

New Cops On The Block – Diskussion über #HH2112 und #Gefahrengebiet

Montag, Januar 20th, 2014

Eine von „Die Untüchtigen“ in Zusammenarbeit mit „konkret“ organisierte Veranstaltung unter dem Titel „Die Untüchtigen: New Cops On The Block“ vom Sonntag, den 19. Januar.
Gesprochen haben der Publizist Thomas Ebermann, Aktivist und Journalist Christoph Twickel, Rote-Flora-Aktivist Andreas Blechschmidt, Petra Barz vom Netzwerk „Recht auf Stadt“. Moderiert hat der Publizist Hermann L. Gremliza über die Veranstaltung über die Demonstration am 21. Dezember, die Einrichtung von Gefahrengebieten oder -inseln, den Umgang der politischen Linken mit diesen Ereignissen und den Ausnahmezustand als Normalzustand.