Archive for the ‘Satire’ Category

Vergnügtsein, heißt Einverstandensein

Mittwoch, März 12th, 2014

Schon etwas älter, dieses Bild aus der Bild. Boulevard ist ein Stahlbad – wie es so schön heißt, oder um aus Adornos Thesen zur Kulturindustrie zu zitieren: „There’s no Biz, like Showbiz!“

Love is everywhere!

Freitag, Februar 14th, 2014

Soviel an dieser Stelle zum Thema Sitten und Gebräuche der sog. Mehrheitsgesellschaft.

Angebot im Januar: Besuchen sie Mörkenholm, Davidswerder und Lerchenoog

Freitag, Januar 10th, 2014

Das Hamburgische Wattenmeer mit seinen #Gefahreninseln besticht durch die Faszination ungestörter Natur, die die Menschen anzieht: Spaziergänge durch die Salzwiesen, ein Bad im Meer, „Watt??“ – Wanderungen, Ausflüge zu den Sparkassen und Bänkern und Vogelbeobachtungen während der brutalen Saison oder an den Rastplätzen unzähliger brutaler Vögel im Zentrum der Gefahreninseln gehören zu den besonderen Attraktionen.

Der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer wurde am 09.01.2014 ausgewiesen, um die besonderen Naturschönheiten und den natürlichen Prozessen unter dem Motto „Natur Natur sein lassen“ freien Lauf zu sichern.

Satire zu #Gefahrengebiet

Dienstag, Januar 7th, 2014

One doesn’t simply walk into the Gefahrengebiet

Möglicherweise gerade weil, die sogenannten seriösen Medien lange unkritisch Polizeipressemitteilungen wiedergekäut haben reagiert das Netz auf seine ureigene Weise mit Spott und Hohn auf die Ereignisse im #Gefahrengebiet Hamburg.

Auf der Seite Urbanshit.de gibt es zahlreiche Karten Mashsups die das Gefahrengebiet aufs Korn nehmen.

Auch bei Twitter finden sich unter dem Hastag #Gefahrengebiet nicht nur Berichte aus der Dangerzone, sondern auch bissige und zynische Kommentare zum Ausnahmezustand in Hamburg.



Und auch drüben beim Kombinat-Fortschritt haben sie eine Satire gebastelt um einigen offen gebliebenen Fragen nachzugehen: #Gefahrengebiet, meine Perle du supersichere Stadt.

Vorsatz für das Neue Jahr: Weniger rauchen.

Donnerstag, Januar 2nd, 2014

silvester2013eins

Klosterbachstraße Rostock

silvester2013zwei

Margarethenstraße Rostock

Step fünf: Nützt ja nix

Sonntag, Dezember 29th, 2013

Remix-Contest bei Mupinfo

Donnerstag, November 14th, 2013

Das Neonazi-Portal Mupinfo macht jetzt voll in „Wäb-zwei-null“ und hat einen Remix-Contest ausgerufen. Unter der Überschrift „Linke Zettel gefunden“ wurde der Startbeitrag veröffentlicht, der nun durch das geschätzte Publikum geremixt werden darf. Dieser zugegebenermaßen für Naziverhältnisse zu gleichen Teilen innovative wie mutige Schritt soll insbesondere die Multiperspektivität sozialer Ereignisse ins Bewusstsein rufen und daran erinnern, dass in Zeiten der flüchtigen Moderne gute politische Berichterstattung auch die Vielstimmigkeit der Multitude in Erscheinung treten lassen sollte. Watt den ein‘ sine Uhl, is schließlich den annern sin‘ Nachtigall!

Daher hier ein erster Remix-Vorschlag:

Leere Flaschen von rechten Flaschen gefunden

Anläßlich des Naziaufmarsches gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Friedland wurden vom interessierten Publikum zur Einstimmung auch etliche alkoholische Getränke verzerrt. In mehreren Grüppchen standen geneigte Rassisten aus der ganzen Stadt am Rand der Route und kippten hin und wieder einen über den Durst. Immer wieder stießen sie dabei an ihre Grenzen, mal weil die Ordner der NPD all zu offensichtliches Betrunkensein während eines Aufmarsches nicht gutheißen wollten, mal weil weil das Geld fehlte, um dann doch noch eine Buddel aus dem Supermarkt zu holen. Immer wieder hieß es: “Austrinken und Wegstellen!”
Und dabei hatten nun einige der Rassisten ihre leeren Flaschen verloren. „Umweltschutz ist Heimatschutz“ – heißt es bei der NPD. Die neu gewonnene Basis in Friedland muss da vom lokalen Kader im angemessen-informellen Rahmen wohl noch eingewiesen werden. Als Journalisten und Aufklärer haben wir natürlich eine besondere Beziehung zu politischen Ereignissen und ihren Randerscheinungen und stellen deshalb den uns zugeleiteten Fund nachfolgend nicht nur den Verlierern, sondern auch allen Anderen zur Verfügung.

Friedland01

friedland02

Wer mag und kann, möge daraus seinen eigenen Artikel verfassen. Ergebnisse dürfen gern in der Kommentarspalte präsentiert werden.

Innovationsmotor Südostasien

Freitag, August 2nd, 2013

Neue Lösungen für drängende Probleme der Zeit verspricht eine Gesetzesinitiative in Vietnam. Bloggen wird einfach per Gesetz auf das Veröffentlichen von Privatangelegenheiten eingeschränkt. Das könnte auch in Deutschland Schule machen. Nach dem Upgrade des Grundrechts auf Sicherheit zum Super-Grundrecht auf Sicherheit, sollte die Bundesregierung dringend weitere notwendige Verbesserungen vornehmen. Unter gewandelten gesellschaftlichen Bedingungen und zur Stabilität von Deutschland, Euro und der Welt sollte das Grundrecht auf Meinungsfreiheit bspw. zu einem Subgrundrecht downgegraded werden. Vietnam zeigt uns wie es geht. Vorstellbar wäre zur Implementierung auch, die Wahlen mit der Abfrage der Organspendebereitschaft zusammen zu legen. Auf einem Formular muss man dann alle vier Jahre die Arbeit der großen Vorsitzenden Angela Merkel bewerten. Auf die Frage wie zufrieden sind sie in dieser Legislaturperiode mit der Kanzlerin gibt es drei Antwortmöglichkeiten:

1) „Ja, mehr denn je.“
2) „Ja, aber nicht mehr so wie beim letzten Mal.“
3.) „Ja, aber lass mich jetzt in Ruhe damit!“

Kinners, Kinners, Kinners. Ihr macht mich fertig!

Donnerstag, August 1st, 2013

(Bild via)

Großen Widerspruch erntete die Flaggschiffbesatzung heute in Rostock. Schon wieder. Denn hier trat der abnorme Gegensatz zwischen den Fieberträumen kleiner Gold- und Juwelenhändler nach dem Ablaufen des Hochwassers aus dem Mecklenburgischen Elbetal und der Volksmeinung besonders deutlich zu Tage. Während der Ansprachen der braunen Hetzer protestierten Rostocker Bürger_innen mit einem Einwohnerantrag. Mit diesem wollen sie sich gegen den ständigen Zuzug von Neonazis – und sei es nur für die Dauer weniger Stunden – in ihre Heimatstadt wehren und forderten daher eine klare Positionierung der Stadtvertretung. Sie forderten, der rassistischen Hetzpolitik mit handfesten Maßnahmen einen Riegel vorzuschieben und hiesiges Steuergeld zur Lösung wichtigerer Aufgaben einzusetzen, oder wenigstens eine Kiste matschiger Erdbeeren und ein paar Bioeier springen zu lassen. Steuergelder wurden aber dennoch wieder vor allem zum Schutze der bezahlten NPD Kader ausgeben. Eine zusammengewürfelte Menschenkette von Bewaffneten und Vermummten sperrte den halben Platz des Neuen Marktes ab. Der Lübtheener NPD-Stadtvertreter Andreas Theissen konnte daher ungestört in seinem Kinderkostüm herumtollen.

Wieder mal Finale

Mittwoch, Mai 29th, 2013

Abteilung schlechte Unendlichkeit: Heute Morgen ( 😛 ) endet mal wieder Germanys next Top Model. Leider endet es damit wieder mal vermutlich nicht. Die Hannoversche Allgemeine hat dazu einige angemessene Sätze zusammengetragen:

Stellen wir uns kurz vor, es gäbe eine Fernsehshow, die Jungs erklärt, wie Männer zu sein haben. Vorne steht zum Beispiel Ralf Moeller und schreit: „Breitbeinig! Geh’ breitbeinig!“, und die jungen Kandidaten gehen so breitbeinig, als wären sie eben auf einer texanischen Ranch vom Pferd gestiegen. Hinten brennt Feuer, vom halben Schwein am Spieß tropft Fett in die Glut. Es wird gekämpft, gefochten, geschmiedet, geboxt, gebaggert, geschossen und mit nackter Brust mit der Spitzhacke posiert. Es werden Kühe gefangen und Sprüche geklopft, Whiskey getrunken und Panzer gefahren. „Mehr Klimmzüge!“, ruft Moeller. „Die Frauen wollen das so!“ Am Ende jeder Folge wird der Bizeps vermessen, und wer den dicksten hat, bekommt von Ralf Moeller ein Lasso und darf in die nächste Runde.

Der Link kommt aus der Ecke des Fleischervorstadt-Blogs. Vielen Dank dafür!

Der Pinguin der Minerva beginnt seinen Flug erst nach Sonnenuntergang

Sonntag, Mai 19th, 2013

Wow! Nach Keshek, Cosmarxpolitan und Sexts From Marxists ein weiterer Tumblr der definitiv unter „Teilweise Wahnsinn“ fällt: The Lisa Frankfurtschool

Agamben Relektüre gefällig?

KAS: Rechts- und Linksextremismus in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern

Dienstag, April 9th, 2013

Weil die verwirrten Einzeltäter des NSU ganz schön viel Trouble gemacht haben und es wohl vereinzelt ..ähem.. also auch ..ähm.. „Pannen“ bei den Ermittlungsbehörden gegeben hat, sollten wir uns alle wie die Konrad Adenauer Stiftung in Mecklenburg Vorpommern öfter mal fragen, welche Gefahren vom Linksextremismus von unserer Gesellschaft ausgehen. Da extremistische Einstellungen in manchen Kreisen die Alltagskultur zu durchdringen scheinen, fragt die KAS heute abend in Neubrandenburg alle interessierten Bürgerinnen und Bürger: Was kann jeder einzelne für den Schutz unserer freiheitlichen Grundordnung tun?

Hier eine unvollständige Aufzählung von Vorschlägen: (mehr …)