Wow! Nach Keshek, Cosmarxpolitan und Sexts From Marxists ein weiterer Tumblr der definitiv unter “Teilweise Wahnsinn” fällt: The Lisa Frankfurtschool
Agamben Relektüre gefällig?

Ein weiterer toller blogsport.eu Blog
Wow! Nach Keshek, Cosmarxpolitan und Sexts From Marxists ein weiterer Tumblr der definitiv unter “Teilweise Wahnsinn” fällt: The Lisa Frankfurtschool
Agamben Relektüre gefällig?

Kein einziges Rad steht mehr still, wenn die unsichtbare Hand es will. Eine Doku über einige der wahnsinnigen Ergebnisse des chinesischen Wirtschaftswachstums. Das Problem, des sturen Weiterbauens um der Wertrealisierung willen, ist natürlich kein spezifisch chinesisches, sondern ein spezifisch kapitalistisches.
(Danke an kurfuerstendamned den Link)
Wer mal eben schlappe 11000 Euro für Scientology-Anwälte ausgeben kann um ein Schriftstück gegen vermeintliche Linksextremisten aufsetzen zu lassen, der kann natürlich auch 170 neue Computer verschrotten, und für 187300 Euro neue Rechner als Ersatz anschaffen. Die Landesregierung in Mecklenburg Vorpommern: teilweise echt Wahnsinn!
Ich habs jetzt selbst auch nicht so mit Zahlen, aber ich kann mir vorstellen, wenn man die Summen zusammenzieht, könnte man nicht nur in einem Projekt im Bundesland eine ganze Weile die selbstverwaltete Jugendarbeit und politische Bildung finanziert haben. Naja, Prioritäten sind halt unterschiedlich gelagert.
Bukowski aus Vorpommern? In Grimmen solls nicht stimmen und in Jarmen ist’s zum Gottserbarmen. In Loitz, so sagt die Mittelzeile dieses Sprüchlein, in Loitz da geht’s. Der Autor Jürgen Landt ist in Loitz geboren worden. Ein Feature über Landt beim Literaturradio handelt u.a. von seiner Kindheit und Jugend in Vorpommern.
Oh mein Gott, wie fickt der bloß!
Die Materie des Jürgen Landt. Ein Feature von Ole Schwabe
“Und wie se heut immer sagen “Ohgottogott dit Komasaufen!” – dat war ganz normal! Es wurde nur koma gesoffen. Jedenfalls in den Kreisen in den’ ick mich bewecht hab. Auf Tanzveranstaltungen, das war Sinn und Zweck da hin zu gehen und sich wegzusaufen und im Dreck zu liegen. Aber als junger Bengel stehste sofort wieder auf, ne. Dat is…”
Esra hat einen Film der den Konkret Kongress von 1993 in breiterer Länge dokumentiert. Bislang sind ja davon vor allem zwei kurze Clips innerhalb des Planeten Blogsport immer wieder gerne herumgereicht worden in denen der Gegenstandpunktler Karl Held, sichtlich angeschlagen gegen “antideutsche Dichter” pöbelt. (Ab Minute 3.07 min
) Das ganze Video ist ein durchaus interessantes Zeitdokument – ob man sich dabei nun auf den Stil oder auch auf die Themenstellungen kontrolliert. Auffallend ist zumindest das Mackertum was damals noch gängig war.
Im Rahmen der Mobilisierung gegen den Wiener Akademikerball hat die Um’s Ganze Gruppe Antifa Wien eine Diskussionsveranstaltung abgehalten in der Stephan Grigat (der der immer alles auf den Iran bezieht) und ein Vertreter von TOP Berlin über die Unterschiede antideutscher und antinationaler Kritik diskutieren. Ich bin mir nicht sicher, ob die These von einer liberalen Normalform des Nationalismus und verschiedenen Abweichungen nicht arg mitteleuropäisch ist. Davon aber abgesehen, diskutiert hier einer der letzten nicht völlig bescheuert-gewordenen(-Sorry, beim Durchhören richtete sich ein ganzer Wald von Facepalms auf, also: einer der letzten Autoren) Autoren der verbliebenen Antideutschen mit einem Vertreter der TOP, die seit 2007 eine programmatische Wendung zurück zur Politik vollzogen hat. Vieles ist dabei immernoch kritisierenswert, spannend ist aber dass sie einen Weg beschritten haben, der nicht mehr nur aus dem Verfassen langer und kompliziert klingender Pamphlete besteht, sondern gleichzeitig versucht gemeinsames politisches Handeln zu praktizieren. Auch an UG und TOP Berlin könnte man sicher einiges kritisieren, aber immerhin zeigen sie, dass niemand im Elfenbeinturm versauern muss. Eine andere Besserwisserei ist möglich!
Klicken kann man hier
Auf Rostock Boulevard wurde zunächst seitenlang allerlei Anschuldigungen gegen den erklärten politischen Feind, das Friedensbündnis Rostock erhoben. Zentraler Vorwurf war zuletzt, dass es das antimilitaristische Bündnis an Kritikfähigkeit mangeln lässt. Nach ca. 50 Kommentaren die z.T. sehr konkret die Praxis der Friedensbündnis-Gegner kritisierten werden alle Kommentare gelöscht und die Kommentar-Funktion auf dem Blog abgeschaltet und zwar ohne eine weitere öffentliche Erklärung. Hhm, Kritikfähigkeit ick hör dir trappsen…
Die Gewerkschaft der Polizei lässt es drauf ankommen. Wir sind alle gespannt.
…in Tunis and Cairo.
Spiegel Online über das Einschlagen des Harlem Shake in Tunesien und Ägypten und die Reaktion der Reaktionäre. Don’t be afraid, we’re from the Internet.
Leck mich am Arsch! Die Bahamas – ja genau dieses Blatt aus Berlin, dass vor einigen Jahren immer mal wieder einige Kontroversen auslösen konnte, bevor sich die Redaktion vollends selbst abgeschossen hat, dieses Blatt aus Berlin hat als allerletztes, also wirklich als allerletztes beschlossen noch ein Kapitel in den Drygalla Diaries zu schreiben. Darin bekommt auch das regionale Portal Kombinat Fortschritt ein paar Takte erklärt. Nicht gerade der schnellste, aber definitiv einer der amüsantesten Beiträge zur Causa Drygalla.
P.S.: Adorno und Horkheimer müssen ja seit jeher für so einiges herhalten, eine Nazi-Lovestory war meines Wissens bisher nicht dabei!
Am Donnerstag heißt es am 20 Uhr im PWH die neuen Tattoos, Piercings und Fisheye-Objektive zu präsentieren und/oder sich einfach mal wieder ordentlich anschreien zu lassen. Daumen hoch!
Zwei Lesempfehlungen. Kann man jeweils für sich lesen, aber auch gerne Überlegungen über einen Zusammenhang anstellen. Geografisch ist da allerdings der in der BRD wahrscheinlich maximal möglichste Abstand dazwischen.
Hier gibt es heute, nicht wie beim letzten Mal unter diesem Titel ein Gedicht*, sondern einen Linktip der für unbedarfte Interwebsbenutzer und/oder Menschen die schlichtweg keine Zeit haben sich mit allen Schweinereien der Netzwelt zu befassen, wie euer Freund und Erzähler, der Blogonkel einer ist: Disconnect erfüllt die klassische Filterfunktion von Medien und bietet seit kurzem regelmäßig Möglichkeiten zu lesen und zu lernen was ich und du alltäglich alles so falsch machen und warum. Gefällt mir!
(via)
*So nennen stramme Webmarxisten alle Textformen, die inhaltlich und formal nicht vorne bis hinten darauf angelegt sind nach dem jeweils eigenen Verständnis von wissenschaftlichem Marxismus den Klassenkampf zu predigen und nur den Klassenkampf zu predigen.
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