Posts Tagged ‘2Step’

Oxide & Neutrino – Armor Dubplate

Sonntag, April 14th, 2013

Diesen Track habe ich neulich als Rausschmeißer in einem Garage-Mix gehört, der mir via FACT Magazine in die Finger kam. So mag ich Dubstep. Oxide & Neutrino kommen eher aus der Garage Ecke und waren Teil der Südlondoner So Solid Crew. Anfang der 2000er waren sie im UK mal richtig groß mit Nr 1 Chartplatzierung und allem drum und dran. Nach allem was ich rausfinden konnte wurde das folgende Stück nie regulär veröffentlicht.

DISCLOSURE – Boiling (feat. Sinead Harnett) EL-B Remix

Montag, Oktober 29th, 2012

Disparate Youth #3

Montag, Juni 18th, 2012

In den vorangegangenen Artikeln unter diesem Titel ging es um Klagegesänge, die oftmals den Eindruck erwecken konnten, dass der Autor traurig ist, weil der Mainstream einen Stil aufgegriffen und kommerzialisiert hat, mit dem man nun nicht mehr angeben kann, als wäre es ein Geheimwissen bei Rinse FM ein paar gestreamte Mixe anzuhören. Die Reaktion auf die Feststellung war die typische: Verweisen auf die Originale, auf die Ursprünge. Zurück auf Start.

Das ist auch garnicht schlecht, so prinzipiell. Aber man kann auch noch vor 2005 oder 2003 zurückgehen. Im englischen Fact Magazine argumentiert Alex Macpherson, dass es momentan in der Dance Music (mindestens) zwei identifizierbare Großtrends gäbe, einmal in der Mainstream Popmusik und einmal im Underground.

Erstere Besteht darin, dass schlichtweg alles derzeit irgendwie nach David Guetta klingt. In der anderen und generell interessanteren Perspektive beschreibt er die Entwicklung der Verhältnisse dagegen so:

In “underground” electronic music, there are way too much of the following: cut-and-pasted vocals from old R&B hits in a bid to ride the coat-tails of their emotion (if you’re going to do it, at least have the self-awareness to realise that everyone’s sampled Brandy already); enervating synth clouds which give the unfortunate impression that you think The Weeknd’s cokey self-absorption is deep; stripped-down beat workouts that aren’t so much raw as dull and dry, even – especially – in a club at 4am.

Aber, nun die gute Nachricht! Owen Hatherley hatte bereits in Militant Modernism darauf hingewiesen, dass in der Garage Music, im Grime und der englischen Pirate Radio Kultur immer auch die umgekehrte Richtung eingeschlagen wurde und wird. Es wird geklaut, zerhackt und neu zusammengeschraubt. Und der Reiz – so auch Alex Macpherson – besteht darin, dass die wesentlich weniger gut ausgestatteten Kids mit gecrackter Musik-Produktionssoftware am Ende nicht nur sehr interessante (Neu-)Entwürfe vorlegen, sondern auch aus der gegenwärtigen Mainstream-Scheiße noch buchstäblich Gold machen können.

Am Ende des Artikels stellt das Fact Mag eine Auswahl der besten Garage-Remixe vor. Run tings!

Brackles‘ Old-School Garage Mix

Montag, März 12th, 2012


(via)

Benjamin, Brecht, Bass

Montag, November 21st, 2011

Baudrillard’s dismissal of the possibility of a ‚revolutionary‘ mediation strikes at the heart of any counter-cultural ambitions. […] Meanwhile, the claim that democratising the reproductive technologies, each participant of the Lehrstücke having their own apparatus, inevitably results in banality […] would suggest that Baudrillard had never listened to London pirate radio.

– Owen Hatherley, Militant Modernism

Vielleicht noch zu früh für ein Resümee …

Donnerstag, November 18th, 2010

Aber für mich ist der Mix, den Mosca vor kurzem beim Fact Magazine abgeliefert hat, der spannendste des Jahres. Ich glaube ja, ja doch das kann man so sagen. Bin gerade wieder drinnen hängengeblieben und das Ding hat immerhin satte 99 Minuten Spielzeit. Das kann die Nachmittagsgestaltung schon mal empfindlich durcheinanderwirbeln. In den 1 1/2 Stunden ackert er sich durch sehr viele verschiedene Geschwindigkeiten und Stile. Dabei hat er es sogar geschafft, dass ich zum Beispiel mal wieder Zeit auf Dancehall verwendet habe.

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Zed Bias & Chimpo feat. Fox – Move Forward

Samstag, September 11th, 2010

http://www.youtube.com/watch?v=gWbFODfFyik

P.S.: Zed Bias hat beim FACT Mag zwei Mixe abgeliefert: Teil I, Teil II

Kode9 bei Fact

Montag, Juni 7th, 2010

Am Sonntag morgen um 1 Uhr konnte man am Greifswalder Bodden beim internationalen Studentenfestival erleben, wie jemand, zu einer Zeit, zu welcher der Besucheransturm am höchsten ist, ein äußerst mutiges Set gespielt hat. In zwei Stunden hat der DJ die Besucherzahl von 2000 auf 400 runtergebracht und dabei die meisten elektronischen Spielarten der letzten 30 Jahre angespielt, die hauptsächlich auf dem Amen-Break basieren. 😀

Und a propos Breakbeat beim Fact Mag gibts einen Mix von Kode9 mit ähnlicher Zielsetzung (nur wesentlich friedlicher, ohne Breakcore und solche Sachen).

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