Posts Tagged ‘Angriff’

Ach ja… :)

Donnerstag, April 23rd, 2015

„Deutsche Polizisten …“

Satire zu #Gefahrengebiet

Dienstag, Januar 7th, 2014

One doesn’t simply walk into the Gefahrengebiet

Möglicherweise gerade weil, die sogenannten seriösen Medien lange unkritisch Polizeipressemitteilungen wiedergekäut haben reagiert das Netz auf seine ureigene Weise mit Spott und Hohn auf die Ereignisse im #Gefahrengebiet Hamburg.

Auf der Seite Urbanshit.de gibt es zahlreiche Karten Mashsups die das Gefahrengebiet aufs Korn nehmen.

Auch bei Twitter finden sich unter dem Hastag #Gefahrengebiet nicht nur Berichte aus der Dangerzone, sondern auch bissige und zynische Kommentare zum Ausnahmezustand in Hamburg.



Und auch drüben beim Kombinat-Fortschritt haben sie eine Satire gebastelt um einigen offen gebliebenen Fragen nachzugehen: #Gefahrengebiet, meine Perle du supersichere Stadt.

Was nicht passt, wird passend gemacht.

Samstag, Dezember 21st, 2013

Die von der ARD abgeschriebene Pressemitteilung der Polizei zum heutigen Angriff auf die Flora-Demonstration:

Die Polizei löste die Veranstaltung auf. Grund seien massive Angriffe auf Beamte gewesen, sagte eine Polizeisprecherin.

Was wirklich geschah:

Auf die Finger schauen

Mittwoch, November 7th, 2012

Der Artikel der Frankfurter Rundschau, der am 6. November die Sache ins Rollen brachte, wurde im Laufe des Tages mehr als 17.000 Mal via Facebook weiterempfohlen und rund 950 Mal getwittert (Stand Mittwochmorgen 7.30 Uhr), die Agenturen und andere Medien haben mit eigenen Recherchen begonnen. Das muss zwar weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft irgendwie kümmern, aber die virale Verbreitung des Artikels schafft ein Klima, das auch die Behörden nicht unbeeinflusst lassen kann.

Prügel-Polizisten in der Klemme; Von Felix Helbig und Peter Rutkowski für FR

Neue Bilder von der Greifswalder Kreistagssitzung

Mittwoch, Dezember 7th, 2011


„Linksextreme greifen Polizisten und nationale Bürger an, die sich ihrer Haut wehren, so gut sie können.“(NPD Propaganda)

Anlässlich des Protestes gegen die NPD-Fraktion im Keistag von Vorpommern-Greifswald war es zu Übergriffen von Neonazis auf protestierende Bürgerinnen und Bürger der Stadt Greifswald gekommen. Die NPD hatte, nachdem sie von Protestvrohaben gegen sie erfahren hat, die eigenen Kader angehalten sich als Zuhörer unter das Publikum zu mischen. Nach wiederholten Störungen eines Redebeitrages von Michael Andrejewski hatte der Kreistagspräsident Michael Sack (CDU) die Räumung der Zuschauertribüne angeordnet. Im Zuge dieser Aufforderung den Saal zu verlassen stürmten die Neonazis auf die Tribüne und bedrohten und bedrängten und schubsten Antifaschistinnen und auch andere Menschen die sie für solche hielten. Eine Livestream-Kamera der Piratenpartei wurde von der Empore gestoßen. Die NPD stellte die Vorgänge im Nachhinein so dar:

Für die Linksextremen war das das Signal zum Angriff. Sie attackierten nicht nur die Zuschauer, die sie für NPD-Anhänger hielten, sondern versuchten auch, Polizeibeamte der MAEX, der Spezialeinheit gegen Rechts, zusammenzuschlagen, weil einige von denen eher wie Nationale aussahen. Einer konnte gerade noch im letzten Augenblick seine Dienstmarke zücken, ehe es Prügel gesetzt hätte.

In einem Video des Lokalsenders Greifswald TV kann man nun Szenen aus „der linksextremistischen Terrorhochburg Greifswald“ selbst begutachten:


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Gegen die massive Welle der rechten Gewalt, die Greifswald in diesem Jahr immer wieder erschütterte, hat sich ein antifaschistisches Bündnis zusammengeschlossen und ruft zur Teilnahme an der Demonstration “Zieht euch warm an!” am kommenden Samstag den 10.12.2011 um 13 Uhr am Südbahnhof auf.

Antifademo Greifswald

Der Beste Suchbegriff des Tages

Dienstag, Dezember 6th, 2011

Der Angriff von NPD-Abgeordneten, -Mitgliedern und -Anhängern auf Besucherinnen und Besucher des Kreistags am gestrigen Montag, den 05.11.2011 hatte besonders schnell im Netz für einigen Aufruhr gesorgt. Die NPD Propaganda-Abteilung hatte Mühe, eine, für uninformierte und unbedarfte Leser_innen halbwegs plausible Story zusammenzuschustern. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits Bilder im Netz, die den Tumult auf der Zuschauertribüne dokumentierten und es war klar, dass da nicht die Laufburschen von den Nationalen Sozialisten Greifswald Ärger gemacht hatten, sondern auch und vor allem altbekannte Parteimitglieder und Abgeordnete der NPD. Da muss man dann schon mal nachschauen, ob einem da vielleicht noch Ärger blüht, weil es vielleicht eindeutige Beweise für die eigene Verstrickung gibt.

Ich stell mir gerade vor wie Christian Hilse von der NPD vor seinem Rechner sitzt und das Orakel namens Google befragt, ob das Interwebs schon was Neues weiß:

‚hat hilse bei der kreistagssitzung am 05.12.2011 andere angegriffen‘

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P.S.: Am Samstag ab nach Greifswald zur Antifademo „Zieht euch warm an!“ um 13 Uhr am Südbahnhof!

Fail: Ostsee-Zeitung mit peinlichen Recherche-Fehlern

Dienstag, Juli 19th, 2011

Laut Ostsee-Zeitung wurden am Montagabend in Toitenwinkel, in der Printausgabe auch in Dierkow drei Passanten von Unbekannten angegriffen:

Rostock (dpa/mv) – Eine Gruppe von etwa 30 schwarzgekleideten Vermummten hat in Rostock drei Passanten angegriffen und verletzt. Am Montagabend seien aus der Gruppe heraus zunächst Schottersteine auf die etwa zehn Meter entfernten Passanten im Alter von 21, 24 und 29 Jahren geschmissen worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Alle drei Männer wurden von den Steinen getroffen. Dann wurde der 24-Jährige niedergeschlagen. Er fiel zu Boden und wurde mit Füßen getreten. Alle drei Passanten erlitten Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper. Eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus war aber nicht nötig.
Nach dem Angriff im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel flüchteten die Vermummten in mehreren kleinen Gruppen. Die Fahndung nach ihnen verlief zunächst erfolglos. Geraubt wurde den drei Passanten nichts. Die Schottersteine, mit denen sie verletzt wurden, hatten die Angreifer mitgebracht.

In einem Bericht auf Indymedia und einer Pressemitteilung der antifaschistischen Kampagne Wake Up -Stand Up wird dagegen von einem Angriff von drei bewaffneten Neonazis auf eine Gruppe von Antifaschistinnen und Antifaschisten berichtet. Dort sind auch verschiedene Fotos vom Geschehen zu sehen, welche erhebliche Zweifel an der Darstellung der OZ aufkommen lassen:


Typische Passanten in der Martin Luther King Allee?

Aus den Berichten und den Bildern geht hervor, dass tatsächlich mindestens ein Nazi zu Schaden gekommen sein muss. Aber die Zeitungsmeldung würde sich ganz anders lesen, wenn in der OZ stünde: Bewaffnete Neonazis greifen zu dritt eine Gruppe von 70 Personen an und werden dabei selbst verletzt.