Posts Tagged ‘Dancehall’

Mapping Bass

Freitag, Mai 24th, 2013

Die Idee ist verführerisch. Aber wie setzt man es stimmig um? Beim Kraftfuttermischwerk gab es dazu einen Vorschlag. Ich selbst habe – wieder einmal – keine Lösung, will aber einen konstruktiven Vorschlag machen. Ich denke der Sinn einer Karte ist Orientierung zu bieten. Karten haben den Zweck das Finden und Wiederfinden von Gegenständen in der Welt zu ermöglichen. Um dies zu gewährleisten, muss es eine stimmige Entsprechung der Beziehungen der Gegenstände in der Welt die kartografiert wird, mit denen die auf der Karte abgebildet sind, geben. Die Idee eines Britisch Hardcore-Continuums ist so ein Versuch verschiedenste Stile entlang der Entwicklungsgeschichte einer Familienlinie vorzustellen.
Die Karte im Kraftfuttermischwerk kann dies meiner Meinung nach nicht. Ganz praktisch gesprochen: die Karte müsste erklären können, warum so etwas wie dieser Major Lazer-Mix möglich ist:

Das ist zugegeben nicht leicht, weil hier extrem viel vermengt wird – unter anderem viel Schrott. 😀 Aber die Karte ist gut, die Mischungen wie sie im Hause Mad Decent vorgenommen werden, erklären bzw. nachvollziehen kann.

P.S.: Spätestens nach dem Hype um Baauers Harlem Shake kann man doch auch nicht sagen, das gewählte Beispiel sei zuuu speziell. 😛

Geschichtsstunde #10

Donnerstag, März 28th, 2013

Wenn du gerade angesichts des heran nahenden Wochenendes und der damit eventuell verbundenen Feiereien bereits die Füße hoch und alle Arbeit bei Seite gelegt hast, dich nun angesichts des guten, aber immer noch kalten Wetters fragst, was man jetzt mit dem angebrochenen Tag anfangen kann – hier kommt ein Vorschlag: Auf The Quietus gibt es ein nicht ganz originelles aber in dem Fall dennoch interessantes Format mit Terror Danjah. Der Grime-Prodzent greift in die Plattenkiste und erzählt etwas über seinen musikalischen Werdegang. Besonders interessant ist, dabei sein Aufrollen der geschichtlichen Einflüsse durch verschiedene Stile hinweg für die auch bisweilen mit dem Begriff des britischen Hardcore-Continuum gearbeitet wird. Anstatt Grime einfach als englische Spielart des HipHop zu betrachten diskutiert Terror Danjah in dem Interview u.a. die aus der Dancehall-Soundsystem Kultur kommenden Einflüsse.

P.S.: Durch John Jeremiah Sullivans Reportagen-Sammelband Pulphead bei Suhrkamp bin ich auf einen anderen Text zu Bunny Wailer gestoßen, den englischen Originaltext gibt es hier. Der ist insofern interessant, weil da nicht nur Reggaegeschichte nachvollzgen wird, sondern auch ein paar interessante Dinge zu den patriarchalen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der Homophobie gesagt werden, was ja sonst oft genug unter den Tisch fällt aber eben auch zum Thema gehört.

Moscas Sendung auf BBC Radio 1 vom 15. Juni 2012

Freitag, Juni 15th, 2012

Für 7 Tage nachhörbar. Geht gut! Wie immer hat er ne schöne Bandbreite an unterschiedlichen Sounds und Tempi.

P.S.: Downloaded ihr eigentlich noch Mixe und Sets? Jetzt ma Ehrlich! Macht ihr?

Schlachthofbronx Album hören

Mittwoch, April 4th, 2012

(via XLR8R)

Vielleicht noch zu früh für ein Resümee …

Donnerstag, November 18th, 2010

Aber für mich ist der Mix, den Mosca vor kurzem beim Fact Magazine abgeliefert hat, der spannendste des Jahres. Ich glaube ja, ja doch das kann man so sagen. Bin gerade wieder drinnen hängengeblieben und das Ding hat immerhin satte 99 Minuten Spielzeit. Das kann die Nachmittagsgestaltung schon mal empfindlich durcheinanderwirbeln. In den 1 1/2 Stunden ackert er sich durch sehr viele verschiedene Geschwindigkeiten und Stile. Dabei hat er es sogar geschafft, dass ich zum Beispiel mal wieder Zeit auf Dancehall verwendet habe.

Tracklist: (mehr …)