Posts Tagged ‘Film’

Simon Critchley and Philip Seymour Hoffman talk about happiness

Donnerstag, Februar 6th, 2014

Vor einem Jahr haben der englische Philosoph Simon Critchley und der kürzlich (mutmaßlich an einer Überdosis Heroin) verstorbene Schauspieler Philip Seymour Hoffman ein Gespräch über Glück geführt, welches nun nach dem Bekanntwerden des Todes möglicherweise in neuem Licht erscheint.

Taksim Commune: Gezi Park and the Turkish Uprising

Mittwoch, August 7th, 2013

3D vs. Scarlett Johannson – Summertime

Donnerstag, April 12th, 2012

Authors@Google: Kyle Johnson ‚Inception and Philosophy‘

Donnerstag, Januar 5th, 2012

Ein sehr eigenartiges Format. Ein Streber rechnet Inception nach Konsistenzen und übersehenen Elementen durch. Ich hab das jetzt fast schon zu Hälfte durch und frage mich wann denn nun die Philosophie kommt?

Man wird den Eindruck nicht los, dass der pseudo-bedeutsame Stil des Vortrages ein gutes Beispiel dafür ist, was Markus Metz und Georg Seesslen eine Blödmaschine nennen.

(P.S.:Man könnte sich gut vorstellen wie dieser Stil bei Southpark durch den Kakao gezogen wird.)
(P.P.S.: Nach 27 Minuten kommt er dann doch noch mal auf das Thema Philosophie.)

Fotografie und Psychoanalyse

Freitag, Oktober 22nd, 2010

„So wird handgreiflich, daß es eine andere Natur ist, die zu der Kamera als die zum Auge spricht. Anders vor allem dadurch, daß an die Stelle eines vom Menschen mit Bewußtsein durchwirkten Raums ein unbewusst durchwirkter tritt. Ist es schon üblich, daß einer vom Gang der Leute, sei es auch nur im Groben, sich Rechenschaft ablegt, so weiß er bestimmts nichts von ihrer Haltung im Sekundenbruchteil des Auschreitens. Ist uns schon im Groben der Griff geläufig, den wir nach dem Feuerzeug oder Löffel tun, so wissen wir doch kaum von dem, was sich zwischen Hand und Metall dabei eigentlich abspielt, geschweige wie das mit den verschiedenen Verfassungen schwankt, in denen wir uns befinden. Hier greift die Kamera mit ihren Hilfsmitteln, ihrem Stürzen und Steigen, ihren Unterbrechen und Isolieren, ihrem Dehnen und Raffen des Ablaufs, ihrem Vergrößern und ihrem verkleinern ein. Vom Optisch-Unbewussten erfahren wir erst durch sie, wie von dem Triebhaft-Unbewussten durch die Psychoanalyse.“ – Walter Benjamin

Das Zitat stammt aus Walter Benjamins berühmter Schrift „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ aus dem Jahre 1935. Den Kunstwerk-Aufsatz kann man sich, wenn man nicht lesen will oder schon gelesen hat, hier (nochmal) anhören. (via Audioarchiv)

Liebe dein Symptom wie dich selbst

Mittwoch, Februar 10th, 2010

Als Fanboy muss ich das einfach bringen. Da dieses Blog ein paar Anspielungen auf Slavoj Žižek enthält, kann ich hier zu Beginn ja auch noch mal diesen, etwas älteren Film über ihn bringen. „Liebe dein Symptom wie dich selbst“ war ein Titel eines Buches von Žižek über den französischen Psychoanalytiker Jacques Lacan. Seine eigene analytische Ausbildung erfolgte in Lacanianischer Psychoanalyse. Ein Freund sagte mal zu mir das sei ungefähr der abgedrehteste Kram der geht. Und auch ein Blick in die Wikipedia bestätigt diesen Eindruck. Žižek hantiert aber ständig mit Lacan, so dass eine einfache Einführung sicher nicht von schaden ist. Ich habe es mit der Žižek-Einführung von Rex Butler versucht, aber da ist auch ungeheuer viel Lacan drin. Also in der Hoffnung, dass die Schwäche des Mediums Film, nämlich die inhaltliche Verflachung, sich hier mal begünstigendes Moment zum ersten Beschäftigen herausstellt, jetzt der Film:

Teil 1

Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5