Archiv für das 'Greifswald'-tag

Geschichtsstunde #9

Wir werden alle nicht jünger und deshalb kann man auch in einem so jung und dynamisch daherkommenden Medium wie dem Interwebs dennoch ganz gut Geschichtslektionen erteilen. Dieses Mal geht es um eine BLN-FM Jubiläumssendung des Al Haca Soundsystems, was 1993 – also vor 20 Jahren in Greifswald gegründet wurde. Es war nicht alles schlecht damals!

Kopfhörer machen hier Sinn, normale Laptop-Lautsprecher bringen das nicht gut raus. ;)

Mit die­ser Sen­dung been­den wir nicht nur das erste Jahr der Al’Haca Dub­show bei BLN.FM, son­dern läu­ten auch gleich­zei­tig unser 20-jähriges Sound­sys­tem­ju­bi­läum ein. 20 Jahre Al’Haca, das ist eine ver­dammt lange Zeit und Grund genug, ein­mal ganz weit zurück­zu­bli­cken, ‘Geschichtsstunde #9′ weiterlesen

Die Junge Union ist wieder auf Mission …oder doch nicht?

Kurz vor der vorlesungsfreien Zeit häufen sich Campusgrillen, Sommerfeste und Festivalaktivitäten. Auch die Junge Union in Greifswald möchte bei diesem lustigen und bunten Treiben mitspielen. – Aber ach! Wie stellt man es an?
Vielleicht mit einem öffentlichen Niveau-Limbo? Warum eigentlich nicht? Schließlich sind wir die JU!

So, oder so ähnlich könnte man über die neuesten Geschehnisse berichten. Indes ist der Aufruf zum Putzen lediglich eine wieder einmal vorzüglich gelungene Kommunikationsguerilla-Aktion der Greifswalder Hedonist_innen gewesen. Aber! Und jetzt kommt’s! Irgendwer beißt ja doch immer an. In diesem Fall Markus G., sogenannter Student, Neonazi und Artikelschreiber beim von David Petereit verantworteten Propaganda-Portal MuPINFO. Auf eben diesem Portal schrieb G. einen Artikel um sich der vermeintlichen Aktion der CDU anzuschließen. Teilweise Wahnsinn!

Markus H. Gewe Fail

Made my day! Twice!

P.S.: Nein, liebe MuPINFO Redaktion, dass die CDU tatsächlich wieder putzen will und die Hedonisten dann dazwischen gegrätscht sind war mir schon klar. Mich wundert warum, Kollege Markus bei euch in dieser Situation noch einen Aufruf zur Teilnahme schreibt.

Ein Angriff auf Eine_n ist ein Angriff auf Alle!

Heute Nacht wurden in Mecklenburg Vorpommern verschiedene linke und nicht-rechte Projekte von Neonazis angegriffen. Neben dem Peter Weiß Haus in der Kröpeliner Tor Vorstadt von Rostock und dem Ikuwo in Greifswald traf es auch den Demokratieladen in Anklam.

Am weitesten rekonstruiert scheint bislang der Tahergang in Greifswald. In der Goethestraße, wurden gegen 4 Uhr zwei Vermummte gesehen, die mit Hilfe eines Feuerlöschers die Hausfassade des IKUWOs großflächig mit rotbrauner Farbe beschmierten und im Eingangsbereich des Hauses Buttersäure verteilt haben.
Das Fleischervorstadt-Blog berichtet, dass nach den Beschreibungen von Augenzeugen die Täter im Umfeld der Nationalen Sozialisten Greifswald (NSG) vermutet werden. Laut der Beobachtung eines Gastes soll das IKUWO bereits vor der Tat von einer dritten Person, die ebenfalls dem Umfeld der NSG zugeordnet wird, ausgespäht worden sein.
Dass die Polizei selbst angesichts des Organisierungsgrades der jüngsten Taten (die offensichtlich keine zufälligen Suff-Aktionen gewesen sind) irgendetwas ermitteln wird, bezweifelt man derweil in Greifswald. Eine Sprecherin des Ikuwo äußerte sich in einer Pressemitteilung wie folgt: “Wir fragen uns, ob die Neonaziszene in Greifswald wirklich so groß ist, dass die Polizei jeglichen Überblick verliert, oder ob sie kein Interesse an der Aufklärung der Taten hat”. Ein Brandanschlag auf das Ikuwo vor einem Jahr ist bis heute unaufgeklärt geblieben

Know Our Enemy!

Vor einem solchen Hintergrund ist auch in Rostock verstärkte Aufmerksamkeit im Stadteil geboten. Bereits in der Vergangenheit sind in anderen Zusammenhängen mehrfach Hinweise über Neonazis veröffentlicht worden, die sich auch regelmäßig im Stadtteil aufhalten.

Buttersäure auch in Anklam

Der Demokratieladen in Anklam ist ein Veranstaltungs-, Ausstellungs- und Begegnungsstätte für Bürger_innen der Region. Gleichzeitig hat hier die Geschäftsstelle vom Bildungsprojekt zur Entwicklung demokratischer Kultur und des Vereins „Demokratisches Ostvorpommern-Verein für politische Kultur e.V.“ ihren Sitz. Die Neonazis haben also bei ihren Attacken keineswegs nur “Linke Läden” angegriffen. Träger des Bildungsprojekts ist die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern (LpB). Die Attacken zeigen wie bereits die zahllosen Angriffe auf Bürgerbüros aller demokratischer Parteien von CDU bis Linkspartei, dass Nazis weiterhin eine Gefahr darstellen, und dass diese Gefahr alle in unserer Gesellschaft etwas angeht. Sie lassen den Bürgerinnen und Bürgern in Mecklenburg Vorpommern gar keine andere Wahl als mit eigenen Augen anzusehen, dass rechte Gewalt jeden und jede treffen kann.

Aufräumen und Weitermachen in Rostock – Freigarten weiterhin offen!

(Bild via)

Nach Auskunft des PWH, ist der Freigarten weiter geöffnet. Alle weiteren Veranstaltungen werden ab morgen wie geplant stattfinden. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit soll kurzzeitig geschlossen bleiben. Das Peter Weiss Haus versteht sich nach eigener Aussage als offener Ort für Engagement und wird sich weiterhin gegen neonazistische Tendenzen einsetzen. So wie sich die Menschen vom PWH mit den weiteren von Anschlägen betroffenen Menschen und Orten solidarisch erklären, liegt es auch an dir und mir nun solidarisch zu sein, Unterstützung zu zeigen, Ohren und Augen nach Support-Aktionen offen zu halten. Ein Angriff auf Eine_n ist ein Angriff auf Alle!

Neue Bilder von der Greifswalder Kreistagssitzung


“Linksextreme greifen Polizisten und nationale Bürger an, die sich ihrer Haut wehren, so gut sie können.”(NPD Propaganda)

Anlässlich des Protestes gegen die NPD-Fraktion im Keistag von Vorpommern-Greifswald war es zu Übergriffen von Neonazis auf protestierende Bürgerinnen und Bürger der Stadt Greifswald gekommen. Die NPD hatte, nachdem sie von Protestvrohaben gegen sie erfahren hat, die eigenen Kader angehalten sich als Zuhörer unter das Publikum zu mischen. Nach wiederholten Störungen eines Redebeitrages von Michael Andrejewski hatte der Kreistagspräsident Michael Sack (CDU) die Räumung der Zuschauertribüne angeordnet. Im Zuge dieser Aufforderung den Saal zu verlassen stürmten die Neonazis auf die Tribüne und bedrohten und bedrängten und schubsten Antifaschistinnen und auch andere Menschen die sie für solche hielten. Eine Livestream-Kamera der Piratenpartei wurde von der Empore gestoßen. Die NPD stellte die Vorgänge im Nachhinein so dar:

Für die Linksextremen war das das Signal zum Angriff. Sie attackierten nicht nur die Zuschauer, die sie für NPD-Anhänger hielten, sondern versuchten auch, Polizeibeamte der MAEX, der Spezialeinheit gegen Rechts, zusammenzuschlagen, weil einige von denen eher wie Nationale aussahen. Einer konnte gerade noch im letzten Augenblick seine Dienstmarke zücken, ehe es Prügel gesetzt hätte.

In einem Video des Lokalsenders Greifswald TV kann man nun Szenen aus “der linksextremistischen Terrorhochburg Greifswald” selbst begutachten:


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Gegen die massive Welle der rechten Gewalt, die Greifswald in diesem Jahr immer wieder erschütterte, hat sich ein antifaschistisches Bündnis zusammengeschlossen und ruft zur Teilnahme an der Demonstration “Zieht euch warm an!” am kommenden Samstag den 10.12.2011 um 13 Uhr am Südbahnhof auf.

Antifademo Greifswald

Der Beste Suchbegriff des Tages

Der Angriff von NPD-Abgeordneten, -Mitgliedern und -Anhängern auf Besucherinnen und Besucher des Kreistags am gestrigen Montag, den 05.11.2011 hatte besonders schnell im Netz für einigen Aufruhr gesorgt. Die NPD Propaganda-Abteilung hatte Mühe, eine, für uninformierte und unbedarfte Leser_innen halbwegs plausible Story zusammenzuschustern. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits Bilder im Netz, die den Tumult auf der Zuschauertribüne dokumentierten und es war klar, dass da nicht die Laufburschen von den Nationalen Sozialisten Greifswald Ärger gemacht hatten, sondern auch und vor allem altbekannte Parteimitglieder und Abgeordnete der NPD. Da muss man dann schon mal nachschauen, ob einem da vielleicht noch Ärger blüht, weil es vielleicht eindeutige Beweise für die eigene Verstrickung gibt.

Ich stell mir gerade vor wie Christian Hilse von der NPD vor seinem Rechner sitzt und das Orakel namens Google befragt, ob das Interwebs schon was Neues weiß:

‘hat hilse bei der kreistagssitzung am 05.12.2011 andere angegriffen’

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P.S.: Am Samstag ab nach Greifswald zur Antifademo “Zieht euch warm an!” um 13 Uhr am Südbahnhof!

++Greifswald: NPD-Anhänger greifen während der Sitzung Publikum im Kreistag von Vorpommern-Greifswald an!++

Wenn es angesichts der zahlreichen rechten Gewalttaten diesen Jahres in Greifswald noch eines Grundes bedurfte, um die Notwendigkeit von antifaschistischer Gegenwehr gegen die rechten Umtriebe der NPD und ihrer Laufburschen der Nationalen Sozialisten Greifswald einzusehen, dann ist es vielleicht dieser:

Am heutigen Montag, dem 5.Dezember 2011 haben Anhänger der NPD-Fraktion das Publikum des in Greifswald tagenden Kommunalparlaments des Landkreises Vorpommern-Greifswald angegriffen. Gegen die Neonazis, die bei der letzten Wahl in Fraktionsstärke in die Vertretung des neuen Landkreises gewählt wurden, hatten Nazigegner_innen hatten mit lautstarken Buh-Rufen protestiert. Nach dem Zeigen eines Transparentes und einiger Luftballons sollte das Publikum von der Sitzung ausgeschlossen werden. Das Blog Daburna berichtete ,dass laut Aussage von Augenzeugen während der Saalräumung auf ein mal 15 bis 20 schwarz gekleidete Personen auf die mit friedlichen Bürgerinnen – darunter auch Kinder – besetzte Empore der Stadthalle Greifswald gestürmt und gegen diese gewalttätig vorgegangen seien.
Die Sitzung des Kreistages wurde daraufhin kurz nach 17 Uhr abgebrochen und vertagt.

Dieser Überfall der rechten Schläger und Handlanger der NPD setzt eine Reihe von Angriffen auf linke und nicht-rechte Menschen und Projekte in der Hansestadt fort. Gegen die massive Welle der rechten Gewalt, die Greifswald in diesem Jahr immer wieder erschütterte, hat sich ein antifaschistisches Bündnis zusammengeschlossen und ruft zur Teilnahme an der Demonstration “Zieht euch warm an!” am kommenden Samstag den 10.12.2011 auf.

Antifademo Greifswald

-siehe auch: Ostsee-Zeitung: Abgrenzungsprobleme im Umgang mit der NPD

++UPDATE++

Wie in der Zwischenzeit bekannt wurde, befanden sich unter den gewalttätigen Neonazis auf der Zuschauertribüne bekannte NPD Abgeordnete und Fraktionsmitarbeiter. Die Geschehnisse sind mithin nicht als das Werk von Anhängern, sondern als Werk der NPD selbst anzusehen.

Pressemitteilung der Grünen im Kreistag

Mitteilung des NDR

Not just the economy – Warum es bei der NSG an viel grundsätzlicheren Dingen scheitert

Verschüchtert und verspätet legte die „nationale Hochschulgruppe“ aus Greifswald den Rest ihres auf Halde geschriebenen Projektes zur Kritik der Antifa-Kampagne „Keine Stimme den Nazis in MV“ vor. Das erklärte Ziel der NSG ist es gewesen, das Bündnis „Wake Up Stand Up“ zu enttarnen und zu widerlegen. Dieses hochgesteckte und ehrgeizige Ziel haben sie nicht nur beim ersten, sondern auch beim zweiten, dritten und vierten Anlauf wieder verpasst. Das Infoportal Kombinat Fortschritt hat daraufhin einen Text veröffentlicht, der den Nazis vorrechnet, warum eine raumorientierter nationaler Sozialismus nicht funktionieren kann. Allerdings haben die Texte der „nationalen Hochschulgruppe“, dem Ein-Mann-Projekt des zugezogenen Studenten Markus G. sehr viel grundsätzlichere Schwächen. ‘Not just the economy – Warum es bei der NSG an viel grundsätzlicheren Dingen scheitert’ weiterlesen

“Ravende Nazis” #2

Obwohl die Meinungen über Hardbass-Videos osteuropäischer Nazis in deutschsprachigen Neonaziforen durchaus geteilt sind, scheint die Idee zu stumpfer Musik, die eigene körperliche Unbeweglichkeit und Steifheit vorzuführen auch auf die Greifswalder Kameraden einen gewissen Reiz auszuüben. Generell ist es natürlich in der konsumistischen Autonomen Nationalisten Subkultur so, dass jeder Blödsinn sofort via Youtube ins Internet gestellt wird, um dann von anderen vereinzelten Möchtegern-Autonomen nachgemacht zu werden. Das war mit den revolutionären Papierschnipseln so, dass ist bei den 15 Personen-Spontandemos von Nazis so und nun eben auch mit Hardbass. Anlässlich der Wahl haben einige Nazis vor dem Ikuwo rumgedallert und dazu einen Artikel für MUPinfo geschrieben:

Der Artikel zum Gehampel beim NPD-Portal

Warum dies Phänomen mit Rave nichts zu tun hat, wurde hier im Blog schon problematisiert. Wobei man das in einer Stadt, die über eine lebendige Sektion der Hedonistischen Internationalen verfügt, ohnehin niemandem mit vielen Worten erklären muss. Die Menschen in Greifswald stimmen einfach mit den Füßen ab.
Interessant ist der Versuch dieses Propaganda-Videos allerdings in einer Hinsicht doch: Er offenbart was ästhetisch, trotz allem Geseier von Amerikanisierung, Umerziehung und ach so schlimmer Popkultur einen unglaublichen Reiz auszuüben scheint. Denn wieder einmal wird eine mimetische Anschmiegung an den erklärten Feind versucht. Der Hintergrund ist allerdings vermutlich derselbe triviale, den die Band die Ärzte in den frühen 1990er Jahren in ihrem Stück “Schrei nach Liebe” bearbeitet haben: auch dumme, rechte Arschlöcher wollen kuscheln und geliebt werden.

Indymedia: Protest nach brutalen Naziangriff in Greifswald

Wieder und wieder sausen die Schlagstöcke durch die Luft. Mit Teleskopschlagstöcken aus Stahl prügeln sie auf seinen Kopf, in sein Gesicht. Schwer gezeichnet von dem Überfall wird er ins Krankenhaus gebracht. Aufatmen – wenigstens ist er ansprechbar. Ob bleibende Schäden zurückbleiben werden, wird sich erst in den nächsten Tage herausstellen. Drei Neonazis, die zuvor Aufkleber verklebten und ein Hakenkreuz an eine Häuserwand schmierten, warteten nur auf ihn. Als er um eine Ecke biegt, stehen sie plötzlich vermummt vor ihn und beginnen mit dem Angriff.Am Tag darauf versammeln sich rund 200 Menschen, um gegen den neuerlichen Angriff von Nazis zu protestieren.

Siehe auch: blog.17vier.de: Nach rechtem Angriff: Kundgebung gegen Nazigewalt in Greifswald

Nazi-Angriffe auf alternative Projekte in Greifswald

In der vergangenen Nacht kam es in Greifswald und im nahe gelegenen Alt Ungnade zu Brandanschlägen von Neonazis auf alternative Projekte. In der vorpommerschen Universitätstadt wurde ein Auto im Hof des internationalen Kultur-Wohnprojektes angegriffen, durch die Löscharbeiten wurde eine Person verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Im kleinen Örtchen Alt-Ungnade haben Nazis in derselben Nacht auf dem Hofgelände eines Bauwagenplatzes versucht eine Scheune anzuzünden. Beide Taten stehen vermutlich im Zusammenhang mit einer geplanten Demonstration der NPD am kommenden Sonntag in den Greifswalder Stadteilen Schönwalde I und II. ‘Nazi-Angriffe auf alternative Projekte in Greifswald’ weiterlesen

1.Mai Greifswald: Beitrag der lokalen Sektion der Hedonistischen Internationale

Katyusha feat. Hugo Stieglitz & The HI allnostars – Die Bockwurstparty ist vorbei by M.u.S.i.K.

Die Parallaxe-Redaktion gibt sich träumerisch dem Gedanken hin, wie es wohl wäre, wenn anlässlich von Naziaufmärschen wirklich mal wieder auf der Stalin-Orgel gespielt würde.

Aber, nun gut. Alles wichtige für den kommenden Sonntag in Vorpommern findet ihr hier.

Blog17vier.de: Neues von der NPD-Demo: 1000 Polizisten, Videos aus dem Archiv, Fortschritte beim Bündnis und Angriffe auf Antifaschisten

Wie immer eine saubere Sache, die umfassende Zusammenstellung aller Neuigkeiten im Artikel beim Fleischervorstadtblog.

1. Mai Greifswald – Zum Stand der Dinge

Eine Zusammenfassung des bisherigen Standes der Gegenaktionen sowie Infos über aktuelles Geschehen in Greifswald gibt ein Artikel bei Indymedia.

Den Aufruf vom Bündnis Greifswald Nazifrei gibt es hier.

Greifswald 1.Mai 2011

1. Mai 2011 – Greifswald – Naziaufmarsch blockieren!

Am Sonntag, dem 1. Mai 2011, will die NPD unter dem Motto „Unsere Heimat – unsere Arbeit! Fremdarbeiterinvasion stoppen“ durch Greifswald marschieren. Dies werden wir verhindern! Gemeinsam und entschlossen wollen wir den Aufmarsch der NPD blockieren!

Gib mir alles!

Castor-Transport in Vorpommern: Teile und Herrsche

“Damit kann die Polizei auch in Zukunft ungestraft Gerichte manipulieren und das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit unterlaufen. In einem solchen Fall gibt es offenbar keinen wirksamen Rechtsschutz für die Bürger.”

Ein Artikel bei Telepolis berichtet über die Polizei-Strategie, den Protest gegen den Castortransport zu schwächen, indem die ansässige Bevölkerung mit Horrorszenarien gefüttert wird. Beim Protest im Wendland (und auch während der Proteste in Stuttgart im Sommer) im vergangenen Herbst hatte sich das Zusammenarbeiten mit der Presse als gutes Mittel erwiesen, bei der Polizei, zumindest nachträglich, für eine gewisse Besonnenheit bei den einschlägigen Beamten sorgen zu lassen.
Mit der Schmutzkampagne setzt die Einsatzleitung in Vorpommern offenbar darauf, frühzeitig abzusichern, dass man in der nächsten Woche auch mal fester zupacken kann.