Posts Tagged ‘Grime’

Elijah&Skilliam

Dienstag, November 20th, 2012

Es wurde schon kritisiert, wieviel Nahost hier in letzter Zeit stattfindet. Hier nun also etwas komplett anderes: ein Podcast aus dem Radioprogramm von RinseFM von Elijah&Skilliam, die hinter dem Label Butterz stehen.

Von Butterz gibt es auch ein Video im Rahmen der Geburtstagsreihe von Rinse.

Terror Danjah & Ruby Lee Ryder – Full Attention [Original Mix]

Donnerstag, September 27th, 2012

Geschichtsstunde #8

Mittwoch, September 19th, 2012

RinseFM wird volljährig. Professionell sind sie ja schon ziemlich lange. Zum Geburtstag haben sie in ihrem Youtube Channel nach Jahren geordnete Interviews, die den Werdegang des Senders und ihren eigenen noch einmal Revue passieren lassen. Happy Birthday Rinse!

– Gute Chance Londoner Dialekte zu lernen, by the way. 😉

Disparate Youth #3

Montag, Juni 18th, 2012

In den vorangegangenen Artikeln unter diesem Titel ging es um Klagegesänge, die oftmals den Eindruck erwecken konnten, dass der Autor traurig ist, weil der Mainstream einen Stil aufgegriffen und kommerzialisiert hat, mit dem man nun nicht mehr angeben kann, als wäre es ein Geheimwissen bei Rinse FM ein paar gestreamte Mixe anzuhören. Die Reaktion auf die Feststellung war die typische: Verweisen auf die Originale, auf die Ursprünge. Zurück auf Start.

Das ist auch garnicht schlecht, so prinzipiell. Aber man kann auch noch vor 2005 oder 2003 zurückgehen. Im englischen Fact Magazine argumentiert Alex Macpherson, dass es momentan in der Dance Music (mindestens) zwei identifizierbare Großtrends gäbe, einmal in der Mainstream Popmusik und einmal im Underground.

Erstere Besteht darin, dass schlichtweg alles derzeit irgendwie nach David Guetta klingt. In der anderen und generell interessanteren Perspektive beschreibt er die Entwicklung der Verhältnisse dagegen so:

In “underground” electronic music, there are way too much of the following: cut-and-pasted vocals from old R&B hits in a bid to ride the coat-tails of their emotion (if you’re going to do it, at least have the self-awareness to realise that everyone’s sampled Brandy already); enervating synth clouds which give the unfortunate impression that you think The Weeknd’s cokey self-absorption is deep; stripped-down beat workouts that aren’t so much raw as dull and dry, even – especially – in a club at 4am.

Aber, nun die gute Nachricht! Owen Hatherley hatte bereits in Militant Modernism darauf hingewiesen, dass in der Garage Music, im Grime und der englischen Pirate Radio Kultur immer auch die umgekehrte Richtung eingeschlagen wurde und wird. Es wird geklaut, zerhackt und neu zusammengeschraubt. Und der Reiz – so auch Alex Macpherson – besteht darin, dass die wesentlich weniger gut ausgestatteten Kids mit gecrackter Musik-Produktionssoftware am Ende nicht nur sehr interessante (Neu-)Entwürfe vorlegen, sondern auch aus der gegenwärtigen Mainstream-Scheiße noch buchstäblich Gold machen können.

Am Ende des Artikels stellt das Fact Mag eine Auswahl der besten Garage-Remixe vor. Run tings!

Moscas Sendung auf BBC Radio 1 vom 15. Juni 2012

Freitag, Juni 15th, 2012

Für 7 Tage nachhörbar. Geht gut! Wie immer hat er ne schöne Bandbreite an unterschiedlichen Sounds und Tempi.

P.S.: Downloaded ihr eigentlich noch Mixe und Sets? Jetzt ma Ehrlich! Macht ihr?

Jungle World über Grime und die Zeit nach den UK Riots 2011

Montag, Januar 16th, 2012

Phillip Rhensius in der Jungle World über Grime und Auswirkungen sowie Zusammenhänge zu den UK Riots von 2011:

Der Guardian berichtete kürzlich über eine Studie, die besagt, dass die alltägliche Respektlosigkeit der städtischen Polizisten im Zuge der »stop and search«-Politik eine entscheidende Ursache für den Ausbruch der Riots war. Und der Generalverdacht als scheinbar effektive Kriminalitätsprävention wirft seinen Schatten auch auf den kulturellen Sektor.

Es ist das Formular 696, das es der Metropolitan Police ermöglicht, laufende Grime-Partys einfach aufzulösen oder bereits im Voraus zu verbieten.

No Hats, No Hoods

Sonntag, Dezember 18th, 2011

Lady Sovereign – Adidas Hoodie Remix from Ben Magahy on Vimeo.

Benjamin, Brecht, Bass

Montag, November 21st, 2011

Baudrillard’s dismissal of the possibility of a ‚revolutionary‘ mediation strikes at the heart of any counter-cultural ambitions. […] Meanwhile, the claim that democratising the reproductive technologies, each participant of the Lehrstücke having their own apparatus, inevitably results in banality […] would suggest that Baudrillard had never listened to London pirate radio.

– Owen Hatherley, Militant Modernism

UK Riots und Grime

Freitag, August 19th, 2011

Auf dem Blog des englischen Verlages Verso findet man die ganze Zeit schon direkte Versuche die Riots im UK zu kontextualisieren, zu diskutieren und zu theoretisieren. Nun hat Tamar Shlaim einen Beitrag veröffentlicht in dem die Frage nach dem Sound des Aufstands gefragt wird. Während es in den 1980er Jahren Punk gewesen ist, so ist es heute Grime.


Grime as the new Punk, Lethal Bizzle – Pow (mehr …)

Vielleicht noch zu früh für ein Resümee …

Donnerstag, November 18th, 2010

Aber für mich ist der Mix, den Mosca vor kurzem beim Fact Magazine abgeliefert hat, der spannendste des Jahres. Ich glaube ja, ja doch das kann man so sagen. Bin gerade wieder drinnen hängengeblieben und das Ding hat immerhin satte 99 Minuten Spielzeit. Das kann die Nachmittagsgestaltung schon mal empfindlich durcheinanderwirbeln. In den 1 1/2 Stunden ackert er sich durch sehr viele verschiedene Geschwindigkeiten und Stile. Dabei hat er es sogar geschafft, dass ich zum Beispiel mal wieder Zeit auf Dancehall verwendet habe.

Tracklist: (mehr …)

You Got The Love

Montag, September 20th, 2010

Fast Food macht nicht nur fett, sondern manchmal auch gute Ideen. Oder es schließt Bildungslücken. Gestern habe ich bei Burgerking, in diesen Fernsehern, die da hängen, Florence and the Machine zusammen mit Dizzee Rascal gesehen.

Ich dachte das ist doch ein Cover und hab heute noch mal im Interwebs nachgeschaut. Tatsächlich gibts das Lied oder den Gesangspart in scheinbar unzähligen Varianten. Ein noch interessanteres Cover von You Got The Love haben The XX aus der Florence and the Machine Version gebaut, die gab es (vor ne Ewigkeit) in diesem Jahr schon beim XL8R Magazine: Klick!