Posts Tagged ‘Kritische Theorie’

Politsches Handeln und Wissenschaftliches Wissen

Samstag, Dezember 28th, 2013

[I]ch [messe] der Praxis einen eigenen epistemologischen Wert bei[…], der auf die Theorie rückwirkt. Manche Dinge können erst in der Praxis denkbar gemacht werden. Emanzipatorische Wissensproduktion ist vor allem ein kollektiver Prozess, der aus der Verbindung von Aktivismus und Wissenschaft entspringt.

Angela Davis – »Emanzipation wird erst in der Praxis denkbar« in Jungle World #51 2013

Nancy Fraser: «Rethinking Capitalist Crisis»

Sonntag, November 25th, 2012

Adorno über Freizeit

Mittwoch, April 25th, 2012

Schöner Stil wie immer, aber heute überholt. Die Trennung von Freizeit und (fremdbestimmter) Arbeitszeit ist heute zunehmend kassiert. Nur nicht so wie Adorno sich die Aufhebung der Trennung gewünscht hätte, sondern im genau gegenteiligen Sinne. Kann man das mal aus Spaß an der Freude hören und sich staunend wundern, in was für einer Welt man in den 1960ern noch leben konnte.

Bis zum Rasenden Stillstand

Dienstag, März 6th, 2012

Hartmut Rosa kann man trotz seiner extrem hohen durchschnittlichen Redegeschwindigkeit ziemlich gut zuhören. Finde ich zumindest. Theoretisch kann man ihn in der Linie der Frankfurter Schule nach Axel Honneth einsortieren, zu dessen Anerkennungstheorie, er Ergänznungen zu denken beansprucht. Beim DRadio Wissen gibt es einen Vortrag zu „Beschleunigung und Entfremdung“, der hiermit emfohlen sei. Bitte schön:

Hartmut Rosa: „Beschleunigung und Entfremdung als Schlüsselbegriffe einer neuen Sozialkritik“

T.W. Adorno und Ernst Bloch – Die Möglichkeiten der Utopie heute

Donnerstag, November 3rd, 2011

Fotografie und Psychoanalyse

Freitag, Oktober 22nd, 2010

„So wird handgreiflich, daß es eine andere Natur ist, die zu der Kamera als die zum Auge spricht. Anders vor allem dadurch, daß an die Stelle eines vom Menschen mit Bewußtsein durchwirkten Raums ein unbewusst durchwirkter tritt. Ist es schon üblich, daß einer vom Gang der Leute, sei es auch nur im Groben, sich Rechenschaft ablegt, so weiß er bestimmts nichts von ihrer Haltung im Sekundenbruchteil des Auschreitens. Ist uns schon im Groben der Griff geläufig, den wir nach dem Feuerzeug oder Löffel tun, so wissen wir doch kaum von dem, was sich zwischen Hand und Metall dabei eigentlich abspielt, geschweige wie das mit den verschiedenen Verfassungen schwankt, in denen wir uns befinden. Hier greift die Kamera mit ihren Hilfsmitteln, ihrem Stürzen und Steigen, ihren Unterbrechen und Isolieren, ihrem Dehnen und Raffen des Ablaufs, ihrem Vergrößern und ihrem verkleinern ein. Vom Optisch-Unbewussten erfahren wir erst durch sie, wie von dem Triebhaft-Unbewussten durch die Psychoanalyse.“ – Walter Benjamin

Das Zitat stammt aus Walter Benjamins berühmter Schrift „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ aus dem Jahre 1935. Den Kunstwerk-Aufsatz kann man sich, wenn man nicht lesen will oder schon gelesen hat, hier (nochmal) anhören. (via Audioarchiv)

Tonspur zu Walter Benjamin Doku beim Audioarchiv

Montag, Oktober 11th, 2010

(Bild via)

Beim Audioarchiv gibt es eine Tonspur zu einer Doku über Walter Benjamin:

Auf arte plus sie­ben gibt es ge­ra­de eine sehr se­hens­wer­te Do­ku­men­ta­ti­on über das Leben Wal­ter Ben­ja­mins, die sich vor Allem an den Freund­schaf­ten zu Ger­shom Scho­lem, Theo­dor W. Ador­no, Gre­tel Karp­lus-​Ador­no und Ber­tolt Brecht ent­lang­han­gelt. Da die Do­ku­men­ta­ti­on auch ohne die ge­zeig­ten Bil­der funk­tio­niert und sich sehr gut hören lässt, steht hier die Ton­spur zur Ver­fü­gung.

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