Posts Tagged ‘Marx’

Lesen lernen, zu lesen als wenn unser Leben davon abhängt #10

Montag, April 13th, 2015

Im Übrigen ist die Ausbildung eines Marxisten niemals abgeschlossen. Meiner Erfahrung nach ergänzen sich Lektüre und Erfahrung, Erfahrung und Lektüre: Mal berichtigen, mal bestätigen sie sich gegenseitig. In anderen Fällen scheint mir der Wert des Lesens gerade darin zu liegen, dass Texte, insbesondere historische und theoretische, Aspekte der Welt erfassen können, die nur den Denken zugänglich sind.

Benjamin Kunkel, Utopie oder Untergang – Ein Wegweiser für die gegenwärtige Krise

Frieder Otto Wolf (2013): Die neue Marx-Aneignung in Frankreich: Althussers strukturale Marx-Lektüre

Mittwoch, November 20th, 2013

Produkte und Produktionsmittel

Mittwoch, Februar 6th, 2013

Es bedarf Zeit und Erfahrung, bevor der Arbeiter die Maschinerie von ihrer kapitalistischen Anwendung unterscheiden und daher seine Angriffe vom materiellen Prduktionsmittel selbst auf dessen gesellschaftliche Exploitationsform übertragen lernt. – Karl Marx

Perversionen des Kapitaliverhältnisses

Sonntag, April 22nd, 2012

Am Ende des Kapitels über die Verwandlung von Geld in Kapital hatte Marx die Worte geschrieben, die diesem Motivationsvideo für Kauflandmitarbeiter_innen hinzuzufügen sind:

Der ehemalige Geldbesitzer schreitet voran als Kapitalist, der Arbeitskraftbesitzer folgt ihm nach als sein Arbeiter; der eine bbedeutungsvoll schmunzelnd und geschäftseifrig, der andere scheu, widerstrebsam, wie jemand der seine eigene Haut zu Markt getragen hat und nun nichts anderes zu erwarten hat als die – Gerberei.

MEW, Bd.23, S.191

Auf der Suche nach dem postmodernen revolutionären Subjekt

Freitag, April 20th, 2012

Die Jungle World hat einen guten Diskussionsbeitrag, der die Proteste des M31-Bündnisses und die geplanten Proteste von Bloccupy Frankfurt mit den Empörten in Spanien vergleicht. Kernargument ist, dass die erfolgreiche Politik aktueller Demokratisierungsbewegungen nicht so sehr in einer Bündelung bereits vorhandener globaler Kritiken und der symbolischen Aufführung eines Antagonismus besteht, sondern in der Verknüpfung von realen Alltagskämpfen. Ähnliches hatte auf dem RLS Kongress zum Zivilen Ungehorsam auch die Genossin aus Ägypten in Bezug auf die Vorbereitung und Umsetzung der Proteste am Tahrir-Platz berichtet.

T.W. Adorno und Ernst Bloch – Die Möglichkeiten der Utopie heute

Donnerstag, November 3rd, 2011

Re-Thinking Marx: Serhat Karakayali – „Vom Verschwinden der Klassen zur Klasse des Verschwindens“

Donnerstag, Juni 9th, 2011

Bei den Freien Radios kann man verschiedene Vorträge von der Konferenz Re-Thinking Marx nachhören. Hier soll auf einen Beitrag hingewiesen werden, der sich mit dem Klassenkampf beschäftigt, der aber nicht so sehr Marx‘ Text referiert oder/und auslegt, sondern sich um eine Neubestimmung des Klassenkampfes bemüht. Im Vergleich zu den beiden anderen Beiträgen des Panels war der Vortrag relativ schwer zu verstehen. Das liegt sicherlich nicht zuletzt daran, dass Karakayali hier eher von zeitgenössischen oder auch postmodern genannten Theorien ausgeht, anstatt um die richtige Formel des Wertgesetzes zu streiten (was zugegebenermaßen auch nicht immer leicht zu verfolgen ist 😉 ).

Serhat Karakayali: „Vom Verschwinden der Klassen zur Klasse des Verschwindens“ (25:19 min)

Edit:
Spiegelschrift hat bereits vor einiger Zeit einen Bericht verfasst.

Offene Gesellschaft und Geschichte

Donnerstag, April 21st, 2011

Für Thorsten

Inkonsequenz war immer die Achillesferse liberalen Denkens; nur weil der Liberalismus es mit dem Durchdenken der eigenen Theorien nie so genau genommen hat, konnte er es sich leisten, an dem Fortschrittsgedanken festzuhalten, ohne die Geschichtskategorien von Marx und Hegel zu akzeptieren. – Hannah Arendt, 1970

Eine Anmerkung zum Stand der Debatte in Sachen: „Neue, total angesagte Theorie aus Frankreich“

Freitag, November 26th, 2010

Vor kurzem hat Ofenschlot noch bemerkt, dass „Der Kommende Aufstand“ bisher vor allem in bürgerlichen Medien rezipiert wurde, und das durchaus mit Begeisterung. Die linken Publikationen hätten sich auffällig zurückgehalten und dies sagt Ofenschlot zufolge schon etwas über den Status aus, der dem Manifest des Unsichtbaren Kommitees zukommt.
Nun hat die Jungle World eine Kritik vorgelegt – und die fällt so aus, wie man sich das bei der Jungle World denken konnte: (mehr …)

Slavoj Zizek – Living in the End Times

Sonntag, Juni 13th, 2010