Posts Tagged ‘Pfefferspray’

Keine Freunde, keine Helfer.

Mittwoch, Juli 2nd, 2014

(via Leftvision)

Berliner Refugee-Protest-Camp – zwischen Räumung und Widerstand

Mittwoch, November 27th, 2013

Leftvision: Zwangsräumung um jeden Preis – Widerstand wächst

Freitag, Februar 15th, 2013

Zunehmende kapitalistische Landnahme und dementsprechende Zwangsräumungen finden allerdings auch im Land der Krisenprofiteure in Deutschland statt. Doch der Widerstand wächst auch hier.

Rüdiger Reedwisch (Chef der Bundespolizeigewerkschaft): „Wer sich ordnungsgemäß verhält, kriegt kein Pfefferspray ab.“

Montag, November 28th, 2011

Wo auch immer demokratische Staaten anno 2011 ihre Macht gegen delinquente Demonstranten einsetzten, mit Wasser gebundenes Reizgas war fester Bestandteil der Szenerie.

Fail: Ostsee-Zeitung mit peinlichen Recherche-Fehlern

Dienstag, Juli 19th, 2011

Laut Ostsee-Zeitung wurden am Montagabend in Toitenwinkel, in der Printausgabe auch in Dierkow drei Passanten von Unbekannten angegriffen:

Rostock (dpa/mv) – Eine Gruppe von etwa 30 schwarzgekleideten Vermummten hat in Rostock drei Passanten angegriffen und verletzt. Am Montagabend seien aus der Gruppe heraus zunächst Schottersteine auf die etwa zehn Meter entfernten Passanten im Alter von 21, 24 und 29 Jahren geschmissen worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Alle drei Männer wurden von den Steinen getroffen. Dann wurde der 24-Jährige niedergeschlagen. Er fiel zu Boden und wurde mit Füßen getreten. Alle drei Passanten erlitten Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper. Eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus war aber nicht nötig.
Nach dem Angriff im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel flüchteten die Vermummten in mehreren kleinen Gruppen. Die Fahndung nach ihnen verlief zunächst erfolglos. Geraubt wurde den drei Passanten nichts. Die Schottersteine, mit denen sie verletzt wurden, hatten die Angreifer mitgebracht.

In einem Bericht auf Indymedia und einer Pressemitteilung der antifaschistischen Kampagne Wake Up -Stand Up wird dagegen von einem Angriff von drei bewaffneten Neonazis auf eine Gruppe von Antifaschistinnen und Antifaschisten berichtet. Dort sind auch verschiedene Fotos vom Geschehen zu sehen, welche erhebliche Zweifel an der Darstellung der OZ aufkommen lassen:


Typische Passanten in der Martin Luther King Allee?

Aus den Berichten und den Bildern geht hervor, dass tatsächlich mindestens ein Nazi zu Schaden gekommen sein muss. Aber die Zeitungsmeldung würde sich ganz anders lesen, wenn in der OZ stünde: Bewaffnete Neonazis greifen zu dritt eine Gruppe von 70 Personen an und werden dabei selbst verletzt.

Beitrag zum Castor-Protest im Wendland

Montag, November 8th, 2010

Beim Fleischervorstadt-blog aus Greifswald gibt es einen Gastbeitrag zu den Protesten am Wochenende im Wendland auf den hier hingewiesen werden soll:

Von einen und von anderen Seiten oder wie ein Castor aus der Nähe wirkt

„[…]Nachdem ich am vergangenen Samstag zum ersten Mal selbst das Wendland und den Protest dort auf der Auftakt-Kundgebung erlebt habe, erzürnt mich heute so manche Aussage und Stellungnahme öffentlicher Bedenkenträger oder selbstverliebter Zeitungsartikelkommentaroren umso mehr. Und es erschreckt mich die kognitive Dissonanz, mit der zum Teil (zehn)tausenden von Menschen, die ihrem Willen und Sehnen Ausdruck verleihen, der Stempel der Gewaltbereitschaft, der Verharmlosung von Straftaten oder der Ignoranz demokratischer Entscheidungen aufgedrückt wird.

Nachdem ich gestern erlebt habe, wie bunt, gesellschaftlich heterogen und um jeden Preis friedlich die Demonstrant_Innen aufgetreten sind, habe ich mich heut so manches Mal verwundert gefragt, ob dieselbe Demo und dieselben Menschen gemeint sind, wenn Polizeisprecher_Innen von einer neuen Eskalationsstufe der Gewaltbereitschaft und von angreifenden Aktivist_Innen sprechen.[…]“

SEK in Sachsen rüstet vor dem 13. Februar auf

Mittwoch, Februar 10th, 2010

(Foto via)

Wie die Bild-„Zeitung“ heute berichtet, werden am 13. Februar in Dresden von der Polizei neuartige Waffen eingesetzt. Sachsens Polizei rüstet nach Angaben des Blattes vor dem Wochenende noch einmal kräftig auf. Innenminister Markus Ulbig (45, CDU) soll die Spezialwaffen aus den USA für die Einsatzkräfte anschaffen lassen haben.

Pepperball-Waffen gehören zu den sogenannten less-lethal-weapons, ein neuerer Terminus, der eingesteht, dass die sog. Non-lethal Weapons je nach Gebrauch eben nicht unbedingt un-tödlich sind. Laut Wikipedia gab es im Jahre 2004 in Boston einen tödlichen Einsatz einer Pepperball-Waffe. Der 21 Jährigen Victoria Snelgrove wurde von der Polizei mit einer solchen Waffe ins Auge geschossen. Die Frau starb an Verblutungen.

Den wichtigsten Satz für Demonstrantinnen und Demonstranten in Dresden liefert die Bildzeitung freundlicherweise am Schluss des Beitrages: „Bei Regen, Wind und mehrlagiger Bekleidung verliert die neue Waffe ihre Wirkung. Denn prallt die Pfefferkugel auf weichen Stoff auf, platzt sie nicht, fällt nur zu Boden.“