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From Plan A to C – Understanding the Crisis in the UK

Freitag, Juli 12th, 2013

Die seit 2007 anhaltenden Krise hält weiterhin ganz Europa in Atem. Doch die konkreten Auswirkungen der Krise, insbesondere die Rezepte mit denen die jeweiligen Regierungen der EU Mitgliedsstaaten darauf antworten unterscheiden sich z.T. sehr stark. Eine Möglichkeit, die Varianten und „Lösungsvorschläge“ im Diskurs in Großbritannien zu sortieren nimmt das Projekt Plan C vor. Der Name Plan C verweist dabei zugleich auf eine Analyse der Krisenpolitiken und einem eigenen Vorschlag (C) gegen die falsche Alternative von Neoliberalismus (A) und Neokeynesianismus (B).

Plan A – Austerity Politik des parlamentarischen Blocks von Conservative Party bis Labour

Die als Plan A identifizierte Agenda ist im wesentlichen die unabhängig von der jeweiligen Regierung(skoalition) in Großbritannien herrschende Politik. Auch die Labourparty will die Kürzungen, will damit das Abschaffen des öffentlichen Sektors zugunsten der Kommerzialisierung kommunaler Dienstleistungen oder der Zerschlagung der öffentlichen Krankenversorgung durch Privatisierung. Das „befremdliche Überleben des Neoliberalismus“ von dem Colin Crouch schreibt, besteht unter anderem darin, dass die Sozialdemokraten lediglich ein anderes Tempo für die Implentierung der für unausweichlich angesehenen Maßnahmen vorlegen wollen.

Plan B – Die sozialistische Rückkehr zum Nachkriegswohlfahrtsstaat

Der Plan B, der nicht im Parlament vertretenen sozialistischen Parteien und linken Strömungen überzeugt auch nicht recht: Er besteht in der Sehnsucht nach der Rückkehr zu den glorreichen Hochzeiten des Nachkriegswohlstaats. Doch nicht nur, dass 30 Jahre Hegemonie des Neoliberalismus das produzierende Gewerbe im UK fast ausnahmslos abgeschafft und durch den Dienstleistungssektor ersetzt hat macht das neokeynesianische Rückkehren zu unbegegrenztem Wachstum und Vollbeschäftigung fragwürdig.

Plan C – Eine Politik der Commons

Was demgegenüber der Plan C sein, soll stellte einer der Aktivisten auf dem ums Ganze Kongress „Politik in der Krise“ vor: