The Battle of Oakland from brandon jourdan on Vimeo.
(via)
Diese, sehr interessante kurze Doku zeigt Bilder von den Kämpfen, die Occupy Oakland im Frühjahr diesen Jahres geführt hat, um einen leerstehenden Gebäudekomplex zu einem Sozialen Zentrum umzuwandeln. Am Move In Day, dem öffentlich angekündigten Besetzungstag demonstrierten Tausende auf den Straßen von Oakland. Die Bilder der Polizeigewalt, die dann entstanden erinnern nicht von ungefähr an die Bilder aus Kairo vom Tahrir-Platz. Sie führen ins besondere für europäische Beobachter_innen vor Augen, an welche Grenzen der Aktivismus gerät, wenn man es mit einem hochgerüsteten Polizeiapparat zu tun hat, der bereit ist, von der Schusswaffe Gebrauch zu machen. In einer solchen Situation ist es notwendig ein anderes Verständnis von Militanz zu entwickeln, als es sich in den Straßenschlachten in Europa oftmals ausdrückt. In Deutschland mag man sich vielleicht über Menschen lustig machen, die auf Demos “Keine Gewalt!” rufen. Ohne den aktiven Selbstschutz gegen Polizeigewalt hier jetzt zu verdammen kann man aber doch sehen, dass wir in der BRD selbst mit den BFE – Einheiten noch vergleichsweise gut dran sind und dass es eben Szenarien gibt, in denen man mit Gewalt nicht weiter kommt, weil der Staat auf dieser Ebene einfach am längeren Hebel sitzt.
Letzte Kommentare