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Neonazis wollen in Güstrow rassistische Stimmungen gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft schüren

Mittwoch, März 6th, 2013

Die Propaganda-Portal der NPD, MupInfo hat heute morgen eine Demonstration in Güstrow gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft im Ortsteil Dettmannsdorf angekündigt. Derzeit verbreitet sich diese Nachricht unter Antifaschist_innen in den sozialen Netzwerken. Dort heißt es unter anderem:

„Verbreitet die Nachricht. Wir werden die Nazis nicht ungestört laufen lassen. Rassisten stoppen!“

Derzeit ruft bspw. das landesweite Bündnis “Rassisten stoppen – Solidarität mit Flüchtlingen” via Facebook dazu auf, die Ankündigung der Nazis nicht hinzunehmen. In welcher Form sich der rassistischen Hetze entgegengestellt werden soll ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unklar. In Kürze wird es dazu aber sicherlich mehr Informationen geben.

Update:

Die antirassistische und antifaschistische Gruppe Güstrow lässt derzeit via FB folgendes verlauten:

Am 23.03. wollen die Nazis bei uns in Güstrow marschieren und gegen das Flüchtlingsheim hetzen! Das gilt es zu verhindern! Wir werden uns ihnen in den Weg stellen.

Nun ist es an der Zeit, den Faschisten zu zeigen, dass Güstrow kein ruhiges Hinterland ist. Es ist nicht ihre Homezone.

Wir planen bereits Gegenmaßnahmen und halten euch auf dem laufenden.

Grundsatzartikel: “Bildung: Kein Diener des Kapitals!” – Fail

Mittwoch, April 13th, 2011

Im Rahmen der Aktionswoche zum Thema Bildung verteilten Rostocker Nazis realsatirische Flugblätter an städtischen Gymnasien, um anschauliche Beispiele für die Bildungsmisere zu liefern.

Das ruft natürlich Mitgefühl gegenüber den Laufburschen der NPD hervor. Wenn sie wirklich einmal das Werk von Kant, Hegel oder Nietzsche lesen und verstehen möchten, dann sollten sie ein Aussteiger-Gespräch führen. Sie sollten alle Verbindungen zur Nazi-Szene abbrechen und dann werden sie bei uns alle Hilfe bekommen, die sie sich wünschen können, um sich diese Autoren (gern auch andere) und ihr reiches Werk anzueignen. Das gleiche Angebot gilt natürlich auch bei Interesse an einer vernünftigen Kapitalismuskritik.
Schülerinnen und Schüler denen das Bildungsystem stinkt, sollten sich weiterhin an die Menschen wenden, die ihnen wirklich ernsthaft weiterhelfen können.