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Disparate Youth #3

Montag, Juni 18th, 2012

In den vorangegangenen Artikeln unter diesem Titel ging es um Klagegesänge, die oftmals den Eindruck erwecken konnten, dass der Autor traurig ist, weil der Mainstream einen Stil aufgegriffen und kommerzialisiert hat, mit dem man nun nicht mehr angeben kann, als wäre es ein Geheimwissen bei Rinse FM ein paar gestreamte Mixe anzuhören. Die Reaktion auf die Feststellung war die typische: Verweisen auf die Originale, auf die Ursprünge. Zurück auf Start.

Das ist auch garnicht schlecht, so prinzipiell. Aber man kann auch noch vor 2005 oder 2003 zurückgehen. Im englischen Fact Magazine argumentiert Alex Macpherson, dass es momentan in der Dance Music (mindestens) zwei identifizierbare Großtrends gäbe, einmal in der Mainstream Popmusik und einmal im Underground.

Erstere Besteht darin, dass schlichtweg alles derzeit irgendwie nach David Guetta klingt. In der anderen und generell interessanteren Perspektive beschreibt er die Entwicklung der Verhältnisse dagegen so:

In “underground” electronic music, there are way too much of the following: cut-and-pasted vocals from old R&B hits in a bid to ride the coat-tails of their emotion (if you’re going to do it, at least have the self-awareness to realise that everyone’s sampled Brandy already); enervating synth clouds which give the unfortunate impression that you think The Weeknd’s cokey self-absorption is deep; stripped-down beat workouts that aren’t so much raw as dull and dry, even – especially – in a club at 4am.

Aber, nun die gute Nachricht! Owen Hatherley hatte bereits in Militant Modernism darauf hingewiesen, dass in der Garage Music, im Grime und der englischen Pirate Radio Kultur immer auch die umgekehrte Richtung eingeschlagen wurde und wird. Es wird geklaut, zerhackt und neu zusammengeschraubt. Und der Reiz – so auch Alex Macpherson – besteht darin, dass die wesentlich weniger gut ausgestatteten Kids mit gecrackter Musik-Produktionssoftware am Ende nicht nur sehr interessante (Neu-)Entwürfe vorlegen, sondern auch aus der gegenwärtigen Mainstream-Scheiße noch buchstäblich Gold machen können.

Am Ende des Artikels stellt das Fact Mag eine Auswahl der besten Garage-Remixe vor. Run tings!

Donaeo – Riot Music ( Shy FX Mix )

Freitag, April 6th, 2012

Massive Attack – Paradise Circus (Burial Remix)

Donnerstag, Oktober 20th, 2011

Neuer Stuff, ging seit gestern schon überall rum, kann hier aber ruihg auch noch mal eingebaut werden.

Roots Manuva – Let The Spirit (Hot Chip Remix)

Montag, Januar 3rd, 2011

Marina & the Diamonds – Obsessions (oOoOO Remix)

Donnerstag, Dezember 9th, 2010

http://www.youtube.com/watch?v=50GSeozfSC0

Azari & III – „Into the Night (Nicolas Jaar Remix)

Dienstag, November 23rd, 2010

Azari & III – „Into the Night (Nicolas Jaar Remix)

Chromeo – „Don’t Turn the Lights On (Aeroplane Remix)“

Donnerstag, August 12th, 2010

„It’s the kind of music one would expect to hear in an episode of Miami Vice when Crockett & Tubbs have to bust some dealers at a nightclub.“

(Bild via)

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Four Tet – Angel Echoes (Caribou Remix)

Freitag, Juni 4th, 2010

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