Posts Tagged ‘Rostock’

Frühling

Freitag, März 20th, 2015

Doberaner_Straße

Bebelstraße

Mittwoch, März 4th, 2015

bstreet02

Der 1. Mai in Rostock Dierkow und Toitenwinkel im Überblick

Freitag, April 18th, 2014

Am 1.Mai will die NPD wieder einmal in Rostock aufmarschieren. Wie auch in den letzten Jahren versuchte sich die Nazipartei möglichst lange bedeckt zu halten, um Gegenproteste zu erschweren. Seit mehreren Wochen wird nun aber offen mobilisiert. Doch auch die Rostocker Zivilgesellschaft und die antirassistischen und antifaschistischen Gruppen und Initiativen reagiert nun wahrnehmbar auf den drohenden Aufmarsch der Neonazis.

1maihro

Der Rostocker Migrantenrat hat eine Demonstration angemeldet und mobilisiert dazu gemeinsam zum Gedenkort für das NSU Opfer Mehmet Turgut nach Dierkow und Toitenwinkel zu kommen und gegen Nazis zu demonstrieren Der Migrantenrat ruft des weiteren alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an den in Planung befindlichen vielfältigen Gegenaktionen am 01. Mai 2014 in Rostock beteiligen. In der Pressemitteilung heißt es unter anderem „Gebt den Neonazis keine Plattform, um ihre Parolen zu verbreiten. Lasst nicht zu, dass das Gedenken an Mehmet Turgut verhöhnt wird.“.

Ein landesweites Bündnis antifaschistischer Gruppen und Strukturen, ruft auf dem Blog http://nazisstoppen.blogsport.eu/ dazu auf, sich an den Gegenaktivitäten zu beteiligen. In ihrem Aufruf betonen die Antifas dass der 1. Mai ist der Kampftag für die soziale und ökonomische Befreiung der ArbeiterInnenklasse ist. „An diesem Tag, wie auch an jedem anderen Tag im Jahr, wendet sich dieser politische Kampf gegen die faschistische Ideologie der Ungleichwertigkeit, welche die Menschen gegeneinander aufhetzt. Wir kämpfen für eine Gesellschaft des selbstbestimmten Lebens und des solidarisch bestimmten Handelns, das frei ist von Mechanismen der Ausgrenzung und jeglichen Herrschaftsverhältnissen.“ Eine solche befreite Gesellschaft könne es mit Nazis niemals geben – so die Antifas in ihrem Aufruf.

Auch die Greifswalder Antifagruppe Defiant mobilisiert nach Rostock. Die Gruppe weist dabei insbesondere auf den 27.04. hin. An diesem Demo-Vorbereitungstag geht es im Jugendzentrum Klex darum, sich aktiv auf Proteste gegen Nazis sowie Demonstrationen und Proteste generell vorzubereiten. Es wird laut Defiant Infos zu den aktuellen Terminen, zu rechtlichen Hintergründen sowie Tipps und Tricks geben. Des weiteren werden wir ein Blockadetraining durchführen sowie andere Situationen durchspielen, die wichtig sein können. Prämisse ist hierbei der gewaltfreie Protest. Ebenfalls wollen wir uns gemeinsam über Ängste und Eventualitäten an solchen Tagen austauschen.

Und unter dem Hashtag #1mHRO zwitschert es in den sozialen Medien. Der Twitteraccount @1m_rostock ist derzeit scheinbar gesperrt. (Stand: Freitag Mittag)

1maihro2

Vorsatz für das Neue Jahr: Weniger rauchen.

Donnerstag, Januar 2nd, 2014

silvester2013eins

Klosterbachstraße Rostock

silvester2013zwei

Margarethenstraße Rostock

Kinners, Kinners, Kinners. Ihr macht mich fertig!

Donnerstag, August 1st, 2013

(Bild via)

Großen Widerspruch erntete die Flaggschiffbesatzung heute in Rostock. Schon wieder. Denn hier trat der abnorme Gegensatz zwischen den Fieberträumen kleiner Gold- und Juwelenhändler nach dem Ablaufen des Hochwassers aus dem Mecklenburgischen Elbetal und der Volksmeinung besonders deutlich zu Tage. Während der Ansprachen der braunen Hetzer protestierten Rostocker Bürger_innen mit einem Einwohnerantrag. Mit diesem wollen sie sich gegen den ständigen Zuzug von Neonazis – und sei es nur für die Dauer weniger Stunden – in ihre Heimatstadt wehren und forderten daher eine klare Positionierung der Stadtvertretung. Sie forderten, der rassistischen Hetzpolitik mit handfesten Maßnahmen einen Riegel vorzuschieben und hiesiges Steuergeld zur Lösung wichtigerer Aufgaben einzusetzen, oder wenigstens eine Kiste matschiger Erdbeeren und ein paar Bioeier springen zu lassen. Steuergelder wurden aber dennoch wieder vor allem zum Schutze der bezahlten NPD Kader ausgeben. Eine zusammengewürfelte Menschenkette von Bewaffneten und Vermummten sperrte den halben Platz des Neuen Marktes ab. Der Lübtheener NPD-Stadtvertreter Andreas Theissen konnte daher ungestört in seinem Kinderkostüm herumtollen.

Zur rassistischen Kundgebungstour der NPD durch das Bundesland

Dienstag, Juli 30th, 2013

Das Medienkollektiv hat einen Videobericht von den Protesten gegen die rassistische Hetze der NPD auf dem Neuen Markt in Rostock veröffentlicht. Die Neonazis sahen sich dort am vergangenen Freitag massiven Protesten ausgesetzt und mussten ihre Veranstaltung abbrechen nachdem Redner und Ordner massiv in ihrem Vortrag gestört und u.a. mit Eiern, und Bioabfällen aus Obst und Gemüse beworfen wurden.

Am gestrigen Montag tauchte die NPD in der Innenstadt von Greifswald auf. Auch dieses Mal gab es wieder Proteste, wenn auch im Ausmaß kleinere. Diese wurden angesichts verschiedener ungünstiger Faktoren von lokalen Aktivist_innen dennoch als Erfolg gewertet. Gegen Ende der Veranstaltung nutzte der „Ordnerdienst“ der NPD die Gelegenheit einer polizeilichen Maßnahme für einen konzertierten Angriff auf Gegendemonstrant_innen. Da der Übergriff gut fotografisch dokumentiert ist, zeigt sich einmal mehr, was die wirkliche Aufgabe des „Ordnerdienstes“ der NPD ist. Es geht nicht darum Ordnung zu schaffen. Vielmehr handelt es sich um eine Truppe, die bspw. über Funk koordiniert auf Befehl Angriffe im Umfeld von öffentlichen NPD-Veranstaltungen durchführt. In Greifswald ging die Taktik am Montag indes nicht planmäßig auf. Ein Neonazi wurde von der Polizei nach einer Körperverletzung gestellt.

Eine Fotogalerie von dem Vorgang gibt es auf dem Blog der Grünen. Klick!

Am heutigen Dienstag werden die Nazis um 12 Uhr in Neubrandenburg erwartet. Im Internet kursieren bereits Aufrufe gegen die rassistische Hetze zu protestieren. In Neubrandenburg, wo heute gleichzeitig zum Auftritt der neonazistischen Hetzer ein Markttag stattfindet, sitzt die NPD auch im Kreistag des Großkreises Mecklenburgische Seenplatte.

…and so we became a turtle

Freitag, Juli 26th, 2013

They told us, if we really want, we could be anything. And so…
(Bild via Twitter von Die Grünen-MdL Johannes Saalfeld)

Die NPD protestiert am Neuen Markt gegen Asyl-, Obst- und Gemüseflut sowie unkontrollierten Eierzuflug. Nicht in Neuköln oder Kreuzberg sondern in Rostock konnte die Flaggschiffbesatzung heute erleben, wie Gravitation funktioniert. Der Saft gibt die Kraft, das Abenteuer lacht!

Aktionen zum NSU-Prozessauftakt

Montag, Mai 6th, 2013

Die Antifa Rostock meldet verschiedene Aktionen zum NSU-Prozessauftakt im ganzen Stadtgebiet von Rostock.

Lasagne stehlen

Freitag, März 15th, 2013

Nicht mehr ganz so frisch das Ding hier, aber wie so oft hängt dieses Science-Blog dem Auftreten seiner Gegenstände der unkonventionellen und illegalen politischen Bürger-Beteiligungsformen im so zum öffentlichen Raum im politischen Sinne transformierten Stadtteil hinterher.

Nichts hören, nichts sehen, nichts schreddern?

Mittwoch, Februar 20th, 2013

Das Innenministerium legte gestern den Fraktionen des Landtages einen Bericht zu den Ermittlungen über Verbindungen des NSU nach Mecklenburg Vorpommern vor. Darin behauptet Caffiers Behörde unermüdlich, dass es keine Hinweise oder Kenntnisse über Verbindungen des NSU ins Bundesland gäbe. – Andrea Röpke meldet dazu im Blick nach Rechts einige Zweifel an.

Gedenken an Mehmet Turgut und alle Opfer rassistischer Gewalt

Samstag, Februar 16th, 2013

Auch in diesem Jahr wird es im Rostocker Stadteil Toitenwinkel wieder eine Gedenkkundgebung für Mehmet Turgut und alle Opfer rassistischer Gewalt geben. Am 25. Februar 2004 hatten die Neonazis der rechten Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund im Neudierkower Weg Mehmet Turgut mit mehreren Schüssen hingerichtet.

25.02.2013// 15:30 Uhr// Neudierkower Weg// Rostock-Toitenwinkel

;)

Donnerstag, Februar 14th, 2013

Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts: Auch mal Flexibilität bei den Parolen beweisen.

Konzert: Verwahrlost und The Fight

Freitag, Januar 11th, 2013

Verwahrlost bringen untypischen* NB Sound. Zumindest das aus dieser Stadt, womit ich in meiner Jugend aufgewachsen bin, wie man so sagt, klang ganz anders. Die Band liebäugelt mit allen möglichen Spielformen von Punk in die mal exemplarisch reingeschnuppert wird. Einiges gefällt durchaus. Verwahrlost sollten sich allerdings entscheiden, was sie machen wollen. Möglichkeiten gäbe es verschiedene. Gute Ansätze waren da. Panzer is der Hammer.

The Fight

Hohe Erwartungen und ein Publikum insgesamt von Post-Pubertät bis Post Graduate. Natürlich gibts immer noch mehr Männer als Frauen, aber eine doch sehr hohe Frauenquote. Beim Blick durch das Publikum fällt mir auf: politisch korrekte und in nahezu auf jede tierisch-tierische und menschlich-tierische Lebensformen voll sensiblisierte Veganer, die sich vor noch nicht all zu langer Zeit das violent dancing abgewöhnt haben und dies aber noch nicht ganz verbergen können. Dazu kommen des weiteren: SXE-Vegetarier, die sich überhaupt garnicht das violent dancing abgewöhnt haben, aber auch nur vorbei kommen, um die nächste eigene Show zu bewerben. Aber, Ach scheiße! Die größten Kritiker der Elche haben früher auch Kurhaus-Alben gehört. Zurück zum Thema. Gute Ansagen von The Fight, schönes Einschwören auf HC Geschichte, die ein Großteil des Publikums nicht erlebt haben dürfte und zwar genau weil es zu der Zeit noch keine entsprechende Internetbandbreitenstandarts gab. Aber auch die Erinnerung, dass der europäische Rechtspopulismus nicht nur ein Phänomen aus den Nachrichten über weit-entfernte Orte ist, sondern eine lebensgefährliche Realität für alle die dem rechten Schwachsinn nicht entsprechen können und wollen. Allgemein: Ansagen waren gut und die Show wurde immer sympathischer mit dem voranschreitenden Verlauf. Schöner Meilenstein: Die dickste-Eier-Version-ever von „Ever Fallen In Love With“ der Buzzcocks <3 – A Propos, More Lovesongs in Hardcore. Wenn diese Band mal ne Sreamo-Platte macht, verfalle ich ihnen vollends.


*in meiner persönlichen mentalen Landkarte steht die ostmecklenburgische Landmetropole noch entweder für 90er Jugendzentrums-HC, Grind, Powerviolence, Kruste, Screamo, etc. und/oder später halt auch sog. Schweine-Oi! bis ran zur Grauzone!

Archivgebäude statt Jugendkultur

Mittwoch, Dezember 19th, 2012

Die Wachstumsregion frisst die Spielwiesen ihrer Kinder.

„You can be sure…“ – Atomtransporte über den Rostocker Seehafen

Freitag, Dezember 7th, 2012


(via Grüne Jugend MV)