Posts Tagged ‘Royal T’

Butterz Takeover

Freitag, Januar 31st, 2014

Elijah & Skilliam: 5 Years of Butterz on Rinse FM

Dienstag, November 26th, 2013

New Generation Grime, auch schon wieder ein paar Jahre eine Institution. Hier Elijah & Skilliam’s Sendung zur Five Year Anniversary Show auf Rinse featuring (in dieser Reihenfolge) – Royal-T, Moony, Flava D, Elijah & Skilliam, Last Japan, P Jam, Spooky, Mr Mitch, Darq E Freaker, Faze Miyake & Rude Kid

Geschichtsstunde #11

Donnerstag, April 4th, 2013

Geschichte, Geschichte. Schon wieder was lernen, ja. Das Interwebs ist so voll von Informationen dass man damit allerdings praktisch nie aufhören muss. Royal T’s Eski Mix den es bei Rinse FM gibt verweist auf eine frühe Phase als Grime noch ein so junges Phänomen war, dass es noch nicht mal einen einheitlichen Namen für die Schublade gab. Auch die Schublade selbst musste überhaupt erst einmal Gestalt gewinnen. Ähnlich wie bei der Entwicklungsgeschichte von Dubstep kursierten zunächst eine ganze Reihe von Namen. Eskibeat – war einer davon, und dieser Begriff ist vor allem mit dem Namen Wiley verbunden. Royal T eröffnet seinen Mix mit Wiley Wot U Call It?, einem Stück, dass die damalige Schwierigkeit, das noch junge Kind beim Namen zu nennen, zum Thema hat.

Royal T indes gehört zu Butterz und steht damit für die gegenwärtige Wiedergeburt von Grime, insbesondere als eigenständige – von MC’s relativ unabhängige- Musik.

Elijah & Skilliam & Newham Generals

Dienstag, März 26th, 2013

Butterz Gründer Elijah and Skilliam mit den Newham Generals letzten Sonntag auf Rinse FM.

Elijah&Skilliam

Dienstag, November 20th, 2012

Es wurde schon kritisiert, wieviel Nahost hier in letzter Zeit stattfindet. Hier nun also etwas komplett anderes: ein Podcast aus dem Radioprogramm von RinseFM von Elijah&Skilliam, die hinter dem Label Butterz stehen.

Von Butterz gibt es auch ein Video im Rahmen der Geburtstagsreihe von Rinse.

Disparate Youth #3

Montag, Juni 18th, 2012

In den vorangegangenen Artikeln unter diesem Titel ging es um Klagegesänge, die oftmals den Eindruck erwecken konnten, dass der Autor traurig ist, weil der Mainstream einen Stil aufgegriffen und kommerzialisiert hat, mit dem man nun nicht mehr angeben kann, als wäre es ein Geheimwissen bei Rinse FM ein paar gestreamte Mixe anzuhören. Die Reaktion auf die Feststellung war die typische: Verweisen auf die Originale, auf die Ursprünge. Zurück auf Start.

Das ist auch garnicht schlecht, so prinzipiell. Aber man kann auch noch vor 2005 oder 2003 zurückgehen. Im englischen Fact Magazine argumentiert Alex Macpherson, dass es momentan in der Dance Music (mindestens) zwei identifizierbare Großtrends gäbe, einmal in der Mainstream Popmusik und einmal im Underground.

Erstere Besteht darin, dass schlichtweg alles derzeit irgendwie nach David Guetta klingt. In der anderen und generell interessanteren Perspektive beschreibt er die Entwicklung der Verhältnisse dagegen so:

In “underground” electronic music, there are way too much of the following: cut-and-pasted vocals from old R&B hits in a bid to ride the coat-tails of their emotion (if you’re going to do it, at least have the self-awareness to realise that everyone’s sampled Brandy already); enervating synth clouds which give the unfortunate impression that you think The Weeknd’s cokey self-absorption is deep; stripped-down beat workouts that aren’t so much raw as dull and dry, even – especially – in a club at 4am.

Aber, nun die gute Nachricht! Owen Hatherley hatte bereits in Militant Modernism darauf hingewiesen, dass in der Garage Music, im Grime und der englischen Pirate Radio Kultur immer auch die umgekehrte Richtung eingeschlagen wurde und wird. Es wird geklaut, zerhackt und neu zusammengeschraubt. Und der Reiz – so auch Alex Macpherson – besteht darin, dass die wesentlich weniger gut ausgestatteten Kids mit gecrackter Musik-Produktionssoftware am Ende nicht nur sehr interessante (Neu-)Entwürfe vorlegen, sondern auch aus der gegenwärtigen Mainstream-Scheiße noch buchstäblich Gold machen können.

Am Ende des Artikels stellt das Fact Mag eine Auswahl der besten Garage-Remixe vor. Run tings!