Posts Tagged ‘Slavoj Zizek’

Slavoj Zizek: Why fear the Arab revolutionary spirit?

Dienstag, Februar 1st, 2011

Zizek schreibt heute im Gardian über die Revolte in Tunesien und Ägypten und den Zynismus der Realpolitik in den westlich-liberalen Demokratien im Umgang mit den Ereignissen:

Why fear the Arab revolutionary spirit?

The western liberal reaction to the uprisings in Egypt and Tunisia frequently shows hypocrisy and cynicism

Grande Terreur im bürgerlichen Feuilleton?

Freitag, Januar 7th, 2011

Mit dem Satz „Das Bürgertum sehnt sich nach nichts mehr als nach ein bisschen Reibung.“ beschließt Ulf Poschardt seinen Text zum aktuell virulenten Meinen über den Kommunismus, das Gesine Lötzsch losgetreten hat. Er schreibt, dass die Konjunktur dieses Begriffs nur eine Laune gelangweilter Bürger sei, die außerhalb von Kunst und Pop-Philosophie keine Relevanz besäße. Und er schreibt dies mit einer betonten Abgeklärtheit, die den Eindruck aufkommen lässt, dass der Satz von der Sehnsucht der Bürger eher sein eigenes Kalkül verrät. Denn Poschardt kritisiert ja nicht wirklich den Kommunismus oder das Unterfangen Wege dorthin denken und gehen zu wollen, sondern versucht mit Reizwörtern wie Zizek, Lenin, Terror die Aufmerksamkeit einer bestimmten Klientel zu wecken, der er dann nach dem Munde redet. Der Text ist alles in allem ein ziemlich billiger Diss, zumal wenn er in der Welt veröffentlicht wird. Im Prinzip hat Alex Demirovic zu Poschardts Text in der Welt alles wesentliche schon mal vor fünf Jahren anlässlich eines ganz anderen Poschardt-Texts gesagt.

The Idea Of Communism

Mittwoch, Dezember 22nd, 2010

Heute in der Abteilung neue, total angesagte Theorien: Alex Callinicos, Slavoj Žižek and John Holloway: „The Idea of Communism“ at Marxism 2010

Teil II

(via)

Slavoj Žižek anlässlich des Antiziganismus in Frankreich über den Zusammenhang von liberalem Mulitkulturalismus und Rechtspopulismus

Dienstag, Oktober 12th, 2010

Im Guardian entwickelt Žižek anlässlich der französischen Abschiebepolitik von Sarkozy und des Aufruhrs um Thilo Sarrazin in Deutschland eine Theorie der Post-Demokratie, die das Aufkommen des Rechtspopulismus nach dem „Ende der Geschichte“, der Ankunft im vermeintlich post-ideologischen Zeitalter erklären kann. Das spannende an diesem Denkansatz ist, dass das Problem umfassend in den Blick genommen werden kann. Während man aktuellen Rassismus oder rechtspopulistische Erfolge in Deutschland und Österreich – nicht zu Unrecht – ja als Fortleben des Faschismus in der Demokratie (Adorno) lesen könnte, trifft dies nicht auf die anderen europäischen Länder zu, die trotz ihrer ungleichen Geschichte die gleichen Erfolge von Ausgrenzungspolitik erleben.

Slavoj Žižek: Liberal multiculturalism masks an old barbarism with a human face
– Across Europe, the politics of the far right is infecting us all with the need for a ‚reasonable‘ anti-immigration policy
(via)

Zizek und das Politische

Samstag, Juli 17th, 2010

Philosophische Audiothek via Audioarchiv

…über Žizeks Interpretation des Christentums, der Subjektivität, dessen Kritik an der Demokratie und dem Kapitalismus und dessen Rezeption in den USA.

Download

Interessant!

Donnerstag, Juni 17th, 2010

Gerade bei Planet Blogsport gelesen:

Der Verlag Turia + Kant bietet auf seiner Website eines der wichtigsten Bücher zur Debatte zwischen Poststrukturalist_innen und Hegemonietheoretiker_innen zum Download an. Der von Oliver Marchart herausgegebene Band Das Undarstellbare der Politik. Zur Hegemonietheorie Ernesto Laclaus (Wien: Turia + Kant, Wien 1998) versammelt Beiträge von Judith Butler, Simon Critchley, Ernesto Laclau, Slavoj Zizek und anderen zum Konzept radikaldemokratischer Hegemonietheorie. Ernesto Laclau hatte das Konzept zunächst mit Chantal Mouffe in Hegemony and Socialist Strategy. Towards a Radical Demcratic Politics entwickelt.
Neben Contingency, Hegemony, Universality: Contemporary Dialogues On The Left ist Das Undarstellbare eigentlich der Band in dem Fragen der Theoriepolitik aus dem Umfeld des Poststruk am fundiertesten abgehandelt werden.

(via)

Slavoj Zizek – Living in the End Times

Sonntag, Juni 13th, 2010

Liebe dein Symptom wie dich selbst

Mittwoch, Februar 10th, 2010

Als Fanboy muss ich das einfach bringen. Da dieses Blog ein paar Anspielungen auf Slavoj Žižek enthält, kann ich hier zu Beginn ja auch noch mal diesen, etwas älteren Film über ihn bringen. „Liebe dein Symptom wie dich selbst“ war ein Titel eines Buches von Žižek über den französischen Psychoanalytiker Jacques Lacan. Seine eigene analytische Ausbildung erfolgte in Lacanianischer Psychoanalyse. Ein Freund sagte mal zu mir das sei ungefähr der abgedrehteste Kram der geht. Und auch ein Blick in die Wikipedia bestätigt diesen Eindruck. Žižek hantiert aber ständig mit Lacan, so dass eine einfache Einführung sicher nicht von schaden ist. Ich habe es mit der Žižek-Einführung von Rex Butler versucht, aber da ist auch ungeheuer viel Lacan drin. Also in der Hoffnung, dass die Schwäche des Mediums Film, nämlich die inhaltliche Verflachung, sich hier mal begünstigendes Moment zum ersten Beschäftigen herausstellt, jetzt der Film:

Teil 1

Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5