Posts Tagged ‘Soca’

We ready for di road

Montag, März 10th, 2014

Bin am Wochenende auf Jocelyne Guilbault und ihre wissenschaftliche Beschäftigung mit Soca gestoßen:

In this essay, I focus on soca, a music that has been criticized by numerous journalists, academics, calypsonians, politicians, and listeners for not engaging the political. Instead of dismissing soca as a legitimate critical public discourse, I address soca in relation to its politics of pleasure and the cultural work that live soca performances achieve through the creation of what I refer to as intimacies. Drawing on Lisa Lowe’s critical insights, I use the word “intimacy” in two ways: to speak about the spatial proximity soca helps create, and to address the variety of contacts among people that it makes possible. Based on these definitions, this study focuses on the public intimacies enabled by live performances of soca by examining how they unfold among artists on stage, between the artists on stage and their audiences, and among audience members during the performance. This study shows how the pleasures and public intimacies enabled by these live performances do not come free, but rather work at times to reformulate long-held cultural understandings of things such as race, class, gender and sexuality, and at other times, to reinforce them.

Wer sich allerdings zunächst mal in die Materie einhören will, kann dies zum Beispiel hier machen:

Mapping Bass

Freitag, Mai 24th, 2013

Die Idee ist verführerisch. Aber wie setzt man es stimmig um? Beim Kraftfuttermischwerk gab es dazu einen Vorschlag. Ich selbst habe – wieder einmal – keine Lösung, will aber einen konstruktiven Vorschlag machen. Ich denke der Sinn einer Karte ist Orientierung zu bieten. Karten haben den Zweck das Finden und Wiederfinden von Gegenständen in der Welt zu ermöglichen. Um dies zu gewährleisten, muss es eine stimmige Entsprechung der Beziehungen der Gegenstände in der Welt die kartografiert wird, mit denen die auf der Karte abgebildet sind, geben. Die Idee eines Britisch Hardcore-Continuums ist so ein Versuch verschiedenste Stile entlang der Entwicklungsgeschichte einer Familienlinie vorzustellen.
Die Karte im Kraftfuttermischwerk kann dies meiner Meinung nach nicht. Ganz praktisch gesprochen: die Karte müsste erklären können, warum so etwas wie dieser Major Lazer-Mix möglich ist:

Das ist zugegeben nicht leicht, weil hier extrem viel vermengt wird – unter anderem viel Schrott. 😀 Aber die Karte ist gut, die Mischungen wie sie im Hause Mad Decent vorgenommen werden, erklären bzw. nachvollziehen kann.

P.S.: Spätestens nach dem Hype um Baauers Harlem Shake kann man doch auch nicht sagen, das gewählte Beispiel sei zuuu speziell. 😛