Posts Tagged ‘Trap’

Wenn schon…

Samstag, September 13th, 2014

…da wir ja jetzt wieder volle Kanne 90er haben, so revival-mäßig, muss das ja nicht heißen, dass sich nur des Allerschlimmsten aus dieser Zeit, also Happy Hardcore, Eurodance, etc. erinnert wird. Boilerroom hat kürzlich Videos einer Show mit Baltimore Club Künstlern rausgehauen. Über DJ Technics bin ich neulich beim nochmaligen Durchsehen von „The Wire“ gestolpert. In der 3. Staffel laufen Tracks von ihm im Hintergrund einer Party-Szene als Dennis „Cutty“ Wise nach dem Knast zunächst wieder als „Muscle“ angeheuert hat.

Das Stück kommt auch in diesem Set aus dem Boilerroom vor.

Liest man den englischen Wikipedia-Artikel dann scheint es als wenn Bmore Club eigentlich ein abgeschlossenes Kapitel gewesen ist. Hört man sich das Set von DJ Technics an, scheint es als wenn auch das Genre nicht nur sein eigenes Revival erlebt, sondern auch (nach der klassischen Vorgehensweise) mit (heute) zeitgenössischer Popmusik gemixt und damit in die Gegenwart geholt wird.

Siehe auch: Guilty Pleasures: Über Konkurrenz postmoderner Identitätspolitiken in der kritischen Global Ghetto Tech Rezeption

Luso FM #35 on Funkhaus Europa of Oct 5th 2013, w/ DJ mix by DZC Deejays

Donnerstag, Oktober 24th, 2013

Daniel Haaksmanns

„weekly radio show on WDR Funkhaus Europa which is focussing on electronic, urban music from Portugal, Brazil, Angola, Mocambique, Capo Verde and other Portuguese speaking countries, plus its international adaptions. This week´s special: A DJ mix by DZC Deejays a.k.a. Dizona Crew of Portugal.“

Unvollständige Tracklist gibt es bei Soundcloud. In der Sendung gibt es auch ein wenig Nachhilfe zum neuen Hype-Genre Zoukbass und dem Verhältnis desselben zum älteren Genre Tarraxo. (Siehe auch)

Branchez Triple J Mix 6/14/13

Donnerstag, Juli 11th, 2013

Heute mal keine Cumbia, aber Bass muss trotzdem sein. Branchez aus NYC hat einen Mix für nen australischen Radiosender bei Soundcloud hochgetan. In den 25 Minuten sind alle seine bisherigen Hits mit drin. Wie gewohnt klingt das ganze bei ihm ein wenig ungewohnter als man bei der Hypeschublade Trap zunächst erwarten würde. So, ja. äh…und ab!

TRACKS: (mehr …)

Dengue Dengue Dengue! – Shackala

Montag, Juli 1st, 2013

Mapping Bass

Freitag, Mai 24th, 2013

Die Idee ist verführerisch. Aber wie setzt man es stimmig um? Beim Kraftfuttermischwerk gab es dazu einen Vorschlag. Ich selbst habe – wieder einmal – keine Lösung, will aber einen konstruktiven Vorschlag machen. Ich denke der Sinn einer Karte ist Orientierung zu bieten. Karten haben den Zweck das Finden und Wiederfinden von Gegenständen in der Welt zu ermöglichen. Um dies zu gewährleisten, muss es eine stimmige Entsprechung der Beziehungen der Gegenstände in der Welt die kartografiert wird, mit denen die auf der Karte abgebildet sind, geben. Die Idee eines Britisch Hardcore-Continuums ist so ein Versuch verschiedenste Stile entlang der Entwicklungsgeschichte einer Familienlinie vorzustellen.
Die Karte im Kraftfuttermischwerk kann dies meiner Meinung nach nicht. Ganz praktisch gesprochen: die Karte müsste erklären können, warum so etwas wie dieser Major Lazer-Mix möglich ist:

Das ist zugegeben nicht leicht, weil hier extrem viel vermengt wird – unter anderem viel Schrott. 😀 Aber die Karte ist gut, die Mischungen wie sie im Hause Mad Decent vorgenommen werden, erklären bzw. nachvollziehen kann.

P.S.: Spätestens nach dem Hype um Baauers Harlem Shake kann man doch auch nicht sagen, das gewählte Beispiel sei zuuu speziell. 😛

Branchez – Shake

Mittwoch, März 27th, 2013

Nachdem jetzt sogar die ersten AN-Spinner sich an Harlem Shake versucht haben, dürften nun wirklich alle Menschen, die wenigstens einmal am Tag das Internet benutzen eine Vorstellung davon im Ohr haben was sich hinter „Trap“ verbirgt, auch wenn man sich dessen nicht bewusst ist und es einen nicht sonderlich interessiert. Dass Branchez‘ Shake ebenfalls unter Trap subsummiert wird, hat mich zunächst etwas erstaunt. Aber dazu vielleicht ein sehr schöner Kommentar der Seite liveforthefunk.com:

Real Recognize Real

​With all this blabber about „trap“ music’s legitimacy and whether or not it will outlast its overwhelming hype, it seems as though everyone’s focus has been on highlighting the bad rather than trying to uncover the good. We here at LFTF will be the first to tell you we are not exactly stoked on the route many have taken with the style (ala bubbly dutch synths, overly aggro rhythms), but we would also be lying if we said we didn’t think there is still really exciting stuff out there being made within the „trap“ confines. Today we are premiering „Shake“ by New York producer Branchez, which to me, serves as the perfect example of what good can still come from the world’s most debated genre. On „Shake“, the 22-year-old utilizes instrumental components most common to jazz arrangements, disposing them atop a slow-burning rap/hip-hop beat that oozes in soulful timbre. Even with all the shoddy Baauer wannabes sending us „Gangnam Style“ trap remixes everyday, real still recognizes real. Let this be motivation for you to go out and find it.